Noch im November 2025 hatte der österreichische Baustoffhändler Quester (Quester Baustoffhandel GmbH) beim Handelsgericht Wien ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt. Rund 55 Mio. Euro offene Forderungen wurden dabei von Gläubigern angemeldet. Nun ist die geplante Sanierung gescheitert – das Unternehmen steht vor dem Konkurs.
1934 gegründet, vertrieb das Wiener Traditionsunternehmen Baustoffe und Fliesen für Gewerbe- und Privatkunden. Bereits in den vergangenen Jahren hatte Quester mit starken Umsatzrückgängen zu kämpfen, die der Krise im Bau- und Immobilienbereich zugeordnet werden, wie Stephan Mazal vom Unternehmen Creditreform im Januar gegenüber der österreichischen Zeitung Kurier (kurier.at) berichtete. Filialschließungen und Personalabbau seien bereits vor der Insolvenz in die Wege geleitet worden, jedoch ohne abschließenden Erfolg. Zahlreiche weitere österreichische…













