Der Versandhändler Otto hat im Geschäftsjahr 2025/26 seinen Plattformumsatz – Gross Merchandise Value (GMV) – um 6 Prozent auf rund 7,5 Mrd. Euro gesteigert. Der Sortimentsbereich Home and Living gehörte mit plus 7 Prozent (GMV) zu den Kategorien mit dem höchsten Wachstum. Stärker gewachsen ist nur Fashion and Sports (plus 9 Prozent). Gemäß International Financial Reporting Standards (IFRS) ist der Gesamtumsatz um 7 Prozent auf 4,7 Mrd. Euro gestiegen.
Insgesamt ist das eigene Handelsgeschäft des Unternehmens um 3 Prozent GMV gewachsen. Der Marktplatz hat mit seinen rund 6.100 Partnern und einem Plus von 9 Prozent zum Wachstum beigetragen. Plattformweit ist die Anzahl der verfügbaren Artikel auf 19 Millionen gestiegen.
Das Retail-Media-Geschäft des hauseigenen Werbevermarkters Otto Advertising konnte im vergangenen Geschäftsjahr sogar um 49 Prozent im GMV zulegen.
Dr. Boris Ewenstein, Vorsitzender des Bereichsvorstands Otto (CEO), erklärt: „Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Geschäftsjahr über dem Markt wachsen konnten. Das zeigt: Otto kann im verschärften Wettbewerb seine Position als größter deutscher Onlineshop nicht nur behaupten, sondern weiter ausbauen." Konkret will Otto durch eine weitere Skalierung seiner Geschäftssäulen – Handelsgeschäft, Marktplatz und Services – bis zum Geschäftsjahr 2028 einen Umsatz von 10 Mrd. Euro erreichen.
Trotz dieser Wachstumsprognose hält Otto an den bereits verkündeten strukturellen Anpassungen am Standort Hamburg und dem Stellenabbau fest. Das Unternehmen plant, insgesamt 460 Vollzeitstellen abzubauen. Die jährliche Kostenbasis soll bis zum Geschäftsjahr 2027/28 um 110 Mio. Euro auf dann 500 Mio. Euro sinken.












