Mit der Gründung einer Tochtergesellschaft in der Schweiz treibt der deutsche Automotive-Chemie-Spezialist Liqui Moly seine Internationalisierungsstrategie voran. Geschäftsführer der neuen Vertriebsgesellschaft ist Mauro Lazzarini. Die Liqui Moly Schweiz AG hat Anfang 2026 ihre operative Arbeit aufgenommen und ist in diesem Markt der offizielle Importeur.
Lazzarini war zuvor in der Geschäftsleitung der LKQ Rhiag. „Er bringt umfassende Marktkenntnisse sowie langjährige Erfahrung im nationalen und internationalen Geschäft mit“, sagt Salvatore Coniglio, Geschäftsführer der Muttergesellschaft. „Der Schweizer Markt bietet erhebliches Potenzial“, ist er überzeugt. „Mit einer eigenen Landesgesellschaft können wir unsere Aktivitäten gezielter steuern und die Marke stärker positionieren.“ Ihren Sitz hat die neue Tochtergesellschaft in Baar (ZG) an der Zugerstrasse 77. Von hier aus steuert das Unternehmen seine Aktivitäten im Schweizer Markt.
Mit der neuen Organisation will Liqui Moly seine Präsenz im Schweizer Markt ausbauen und zusätzliche Marktanteile erschließen. Im Zentrum stehen dabei die Kernsegmente Automotive, Motorrad, Nutz- und Industriefahrzeuge sowie Agrar, in denen das Unternehmen Motoröle, Additive und Fahrzeugpflegeprodukte anbietet.
Die Gründung der Liqui Moly Schweiz AG ist Teil der übergeordneten Wachstumsstrategie des Unternehmens, die eine stärkere Internationalisierung und eine direkte Marktbearbeitung in bestehenden Kernmärkten vorsieht. Sie ist die neunte ausländische Tochtergesellschaft neben Dependancen in Südafrika, Spanien und Portugal (zusammengefasst als Liqui Moly Iberia), USA, Italien, Frankreich, Australien, Großbritannien und Österreich. „Durch die lokale Präsenz können Marktbedürfnisse schneller erkannt, Partnerschaften gezielter entwickelt und das Sortiment optimal an die Anforderungen des Schweizer Marktes angepasst werden“, erläutert Lazzarini.












