Produktionsrekorde im Jahr 2025

Liqui Moly steigert Mengen und Umsatz

Die Geschäftsführung ist zufrieden: Liqui Moly hat seine Produktionsrekorde abermals überboten. (Quelle: Liqui Moly)
Die Geschäftsführung ist zufrieden: Liqui Moly hat seine Produktionsrekorde abermals überboten. 
30.01.2026

Das vergangene Jahr schloss der zum Würth-Konzern gehörende deutsche Automotive-Chemie-Spezialist Liqui Moly laut eigenen Angaben mit Höchstwerten in der Öl- und Additivproduktion ab. Der Umsatz stieg um 8 Prozent. Diese Leistung honoriert die Geschäftsleitung mit einer Prämie von bis zu 7.000 Euro je Beschäftigten.

Im Laufe des Jahres sollen drei neue Auslandsgesellschaften gegründet werden. Zwei Drittel des Umsatzes von Liqui Moly werden im Ausland generiert. Im Inland habe man sogar ein überproportionales Wachstum erzielt, unterstreicht das Unternehmen.

119.000 Tonnen Öl, 40 Millionen Ölgebinde und 25 Millionen Additivdosen markieren neue Produktionsrekorde. „Um weiter wachsen zu können, ist am Standort Saarlouis der Ausbau der Produktionskapazität auf 160.000 Tonnen Öl geplant. 2026 geht es Stück für Stück an die Umsetzung“, sagt Geschäftsführer Dr. Uli Weller. Zum 1. Januar 2026 wurde aus der Meguin GmbH & Co. KG Mineralölwerke die Liqui Moly Produktions GmbH & Co. KG. „Es handelt sich lediglich um eine Umfirmierung der 100-prozentigen Unternehmenstochter“, merkt er an.

Weitere Produktionskapazitäten werden auch am Firmensitz in Ulm durch zusätzliche Abfülllinien, Automatisierung und Digitalisierung geschaffen.

Künftig soll ein Großteil der produzierten Waren in einem neuen Logistikzentrum im Ulmer Norden gelagert werden. Der Spatenstich ist für das Jahr 2026 anvisiert. „Das größte Bauvorhaben in der Unternehmensgeschichte wird unsere logistischen Abläufe immens verbessern. Es ist der Schlüssel für eine stärkere Wettbewerbsfähigkeit, höhere Kundenzufriedenheit und ein wesentlicher Baustein unserer Wachstumsstrategie“, fasst Geschäftsführer Günter Hiermaier zusammen.

Teil der Wachstumsstrategie ist auch die weitere Internationalisierung. „Wir werden dieses Jahr in China, in der Schweiz und in der Türkei Auslandsgesellschaften gründen. In diesen Ländern sind wir schon viele Jahre aktiv, wollen aber die Märkte besser durchdringen und die vorhandenen Potentiale besser ausschöpfen“, sagt Geschäftsführer Salvatore Coniglio.

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