Freudenberg Home and Cleaning Solutions (FHCS) hat das öffentliche Übernahmeangebot für Nilfisk abgeschlossen und ist mit einem Anteil von mehr als 90 Prozent des Aktienkapitals jetzt Mehrheitsaktionär von Nilfisk. FHCS will nun die verbleibenden Aktien der Minderheitsaktionäre im Rahmen eines sogenannten Squeeze-out übernehmen und das Unternehmen von der Börse nehmen.
Mit der Akquisition bringe man zwei sich in hohem Maße ergänzende Unternehmen im Bereich der professionellen Reinigung zusammen, ist man bei Freudenberg überzeugt: FHCS ist ein globaler Anbieter manueller Reinigungssysteme, zu dem unter anderem die Marke Vileda gehört, Nilfisk entwickelt professionelle Reinigungsmaschinen.
„Mit der Übernahme von Nilfisk sind wir einzigartig aufgestellt und können unsere Kunden mit umfassenderen Lösungen unterstützen. Ziel ist es, auf den jeweiligen Stärken beider Unternehmen aufzubauen“, sagt Karin Overbeck, CEO von FHCS.
„Der professionelle Reinigungsmarkt ist stabil und widerstandsfähig“, hält Overbeck fest. Um hier erfolgreich zu sein, sei kundenzentriertes Handeln eine Voraussetzung. Sie erwartet, dass insbesondere der Bedarf an Reinigungsmaschinen, digitalen Lösungen sowie manuellen Reinigungsprodukten künftig steigt.
FHCS wird die Vertriebskompetenzen und das Kundennetzwerk beider Unternehmen bündeln mit dem Ziel, neue Wachstumschancen zu erschließen. Kontinuität für Kunden und Partner sicherzustellen habe derzeit höchste Priorität, betont das Unternehmen.












