Dr. Frederik Rasch gab im Rahmen des Tapetengipfels auch eine wichtige Neuigkeit bekannt, die er als „epochal“ beschrieb und die dem Verband in einem schwierigen Marktumfeld helfen soll, „in die Zukunft zu schauen“: Der Verband der Deutschen Tapetenindustrie (VDT) verlegt seine Geschäftsstelle am 1. Januar 2027 an den Sitz des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM). Die Tapetenexperten ziehen damit nach Bad Honnef um.
„Die Branche wird kleiner, eine eigene Geschäftsstelle lohnt sich immer weniger“, erklärte VDT-Geschäftsführer Karsten Brandt. Gemeinsam mit dem Möbelverband will man Synergien nutzen, man erhofft sich die Chance, „mehr Schlagkraft bei bestimmten Themen zu erhalten“.
Zwischen den Verbänden gibt es einige Parallelen: Beide Branchen sind überwiegend mittelständisch geprägt und sind von der Entwicklung der Bau- und Wohnkonjunktur sowie von Einrichtungstrends abhängig. Zudem baut der VPM auf einer ähnliche Industriestruktur auf.
Wechsel in der Geschäftsführung
Der VDT bleibt aber als eigenständiger Verband bestehen, mit eigenem Vorstand, eigener Mitgliederversammlung und eigenen Ausschüssen, betonte Brandt. Das VDT-Personal soll jedoch schrittweise reduziert werden. Mit dem Umzug nach Bad Honnef steigt VDM-Geschäftsführer Jan Kurth zum 1. Januar 2027 in die Geschäftsführung des VDT ein. Der amtierende Geschäftsführer Karsten Brandt begleitet den Übergang und geht Anfang 2028 in den Ruhestand.










