Vor allem globale Unsicherheiten, steigende Produktions- und Beschaffungskosten sowie Zölle und Handelsbeschränkungen setzen Unternehmen zunehmend unter Druck, die in den für die Messen Ambiente, Christmasworld und Creativeworld relevanten Branchen tätig sind. Das zeigt die zweite Erhebungswelle des Branchenindex von IFH Köln und Messe Frankfurt. Allerdings hat sich das globale Geschäftsklima gegenüber der ersten Erhebungswelle insgesamt kaum verändert und bleibt auf verhaltenem Niveau.
Der globale Branchenindex soll als internationales Stimmungs- und Trendbarometer Entwicklungen in den messerelevanten Segmenten frühzeitig sichtbar machen. Für die zweite Erhebungswelle wurden im Juni und Juli 2026 weltweit insgesamt 667 Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie sowie Handel und Service befragt.
Mit einem Indexwert von 100,4 nach 100,1 in der ersten Erhebungswelle bleibt das globale Geschäftsklima nahezu unverändert und insgesamt verhalten. Die Industrie zeigt sich dabei etwas zuversichtlicher als Handel und Service. Die Wirtschaft befindet sich derzeit weniger in einer Erholung als unter dem Druck zur Neuorientierung. Zwar stabilisiert sich die Stimmung punktuell, zugleich verlagern sich die Belastungen von einer schwachen Nachfrage hin zu geopolitischen Unsicherheiten, steigenden Kosten und Handelshemmnissen“, so Dr. Ralf Deckers, Bereichsleiter Strategic Insights & Analytics am IFH Köln.
Einen ausführlichen Bericht veröffentlich das diy-Fachmagazin in seiner November-Ausgabe.












