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Virtueller Baunarkt ist eroeffnet

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1999, Nr. 5, S. 30 Handel Internet Virtueller Baumarkt ist eröffnet Der Internet-Baumarkt muß sich jetzt im Ringen um den real existierenden Kunden behaupten    Seit Anfang April ist es Realität in Bits und Bytes: Der erste virtuelle Baumarkt öffnete im Internet seine Bildschirmseiten für die real existierenden Kunden. Was die Gründerväter der Virtueller Baumarkt AG (VB AG), Meerbusch, als ersten Schritt der DIY-Branche ins nächste Jahrtausend preisen, ist eine der modernsten Formen des Versandhandels, allerdings mit der zielgerichteten Spezialisierung auf Do-it-yourself-Bedarf. Daß sich Kunden für diese virtuelle Einkaufsstätte finden, steht sicherlich außer Frage, schließlich ist dieser Baumarkt weltweit für jedermann täglich rund um die Uhr geöffnet, und die Werbetrommel wird gerührt.       Der Kunde kann die Ware direkt bestellen oder Zusatzinformationen anfordern.    Einer ersten Ankündigung dieser neuen Internet-basierten Vertriebsform für Heimwerkerprodukte folgte im vergangenen Jahr eine vehemente Reaktion des “stationären" Einzelhandels. Doch die VB AG zementierte ein fundiertes Handelskonzept, das überzeugen konnte. In der Startphase beliefern etwa 40 Lieferanten den elektronischen Shop. Bereits zur Eröffnung konnte die VB AG das selbstgesteckte Sortimentsziel deutlich übertreffen: Statt wie ursprünglich einmal avisiert mit 3.000 Artikeln, konnte der Internet-Baumarkt am Eröffnungstag bereits 7.000 Produkte anbieten.    Die Zusammenstellung des Shop-Konzepts macht die Unterschiede zum realen Baumarkt deutlich. So erwarten sich die Betreiber im Internet im Vergleich zum konventionellen Baumarkt deutlich geringere Umsatz-Anteile bei Baustoffen, Bauelementen, Holz sowie Gartensortimenten. Möbel und Baugeräte fehlen nahezu völlig im Angebot. Die Ursachen liegen einerseits in der Kompliziertheit der individuellen Kundenwünsche (z. B. Holzauswahl und -zuschnitt) oder auch schlicht in Transport- und Logistikproblemen beispielsweise bei einzelnen Gipskartonplatten oder lebenden Pflanzen. Im Gegenzug setzt der virtuelle Baumarkt auf die Anziehungskraft von Markenprodukten.    Als besonders interessantes Instrument bietet der virtuelle Baumarkt die Möglichkeit des unkomplizierten Aktions- oder Testverkaufs an, zum Beispiel für Sonderposten/Partien oder auch für neuentwickelte Produkte. Dem weiteren Angebotswachstum steht nichts im Wege, da weitere Shops mit virtuellen Verkaufsräumen angegliedert werden können, beispielsweise mit…
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