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„Unsere Stärke liegt in der Kleinfläche“

Vor 18 Monaten wurde der erste Toom-Baumarkt in das Konzept des Rewe-Partnerschaftsmodells überführt. Heute sind es 19 Partner, 18 von ihnen Toom-Baumärkte. Der erste Klee-Gartencenter-Partnerschaftsmarkt wurde nun in Düsseldorf vorgestellt

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Eine Verkaufsfläche von 5.500 m2, davon ca. 3.500 m2 überdacht, umfasst der 1984 eröffnete Fachmarkt.
Als Nahversorger- und Kleinflächenmärkte sieht Georg Rothacher, Geschäftsleitung der Toom-Baumarkt GmbH, die neuen Partnerschaftsmärkte. Die lokale Kundennähe des Klee-Gartencenters ist ein sehr wichtiges Kriterium bei der Ausrichtung des Marktes: Aus der Anonymität eines Konzerns heraus sollen lokale Spezialitäten entwickelt und ausgebildet werden. So habe beispielsweise ein Toom-Partnerschaftsmarkt in Ostdeutschland kürzlich erst Waschmaschinen und die dazugehörigen Waschmittel aufgenommen, weil diese Artikel im lokalen Geschäft nirgends anders zu bekommen waren. Auch die Leistung des jeweiligen Lieferanten sei dabei nicht sofort ausschlaggebend. „Da hat der jeweilige Marktbetreiber völlig freie Hand bei der Sortimentszusammenstellung“, so Georg Rothacher. „Es muss aber in das Gesamtbild des Marktes passen.“
Martin Podorf hat sich mit dem Düsseldorfer Klee-Gartencenter selbstständig gemacht.
Gute und sinnvolle Standorte sind ein wichtiges Kriterium für die Errichtung eines Partnerschaftsmarktes. „Derzeit“, so Michael Kaußen, verantwortlich für das Partnerschaftsmodell, „erfüllen zwölf der bisher bestehenden Klee-Märkte die Anforderungen. Die jeweiligen Marktleiter werden nun von mir gezielt angesprochen.“ Das vorrangige Ziel der Systemzentrale ist es, möglichst viele der Märkte zu privatisieren. Generell sind erfahrene Marktleiter mit dem Wunsch nach Selbstständigkeit gefragt: Martin Podorf, 27 Jahre jung, war bisher als Marktleiter eines privat geführten Gartencenters tätig. Zu Beginn des Jahres bekam er von den Privatisierungsplänen des Düsseldorfer Marktes Wind und stieg auf das Angebot ein, sich als Betreiber des ersten Klee-Gartenfachmarktes im Sinne des neuen Partnerschaftsmodells selbstständig zu machen. Denn als leitender Angestellter eines Gartencenters, so Martin Podorf, komme man ja irgendwann nicht weiter: „Wie man sich auch dreht, man steht immer unter der Fuchtel der Inhaber bzw. des Chefs. Ich bin nun selbstständig, ohne jedoch auf den Rückhalt eines großen Konzerns verzichten zu müssen.“ Der 5.500 m2 große Markt wurde bereits 1984 eröffnet. Und der bisherige Marktleiter, so Martin Podorf weiter, habe an der Fortführung des Marktes als Inhaber kein Interesse gehabt.
Zufrieden mit dem Partnerschaftsmodell (von links):
Martin Podorf, Georg Rothacher, Theo Keysers und Michael Kaußen. 
„Ein Standort, ein Partner“ lautet das Motto der…
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