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Für die Freude an der Arbeit

Über die Hälfte der 40 Mio. Deutschen mit eigenem Garten arbeiten sehr gerne dort, legen dabei aber auch großen Wert auf Werkzeuge und Geräte, die ihnen die Arbeit leichter machen. Die Industrie ist mit ihren Entwicklungen eifrig dabei, auch für die anderen die Arbeit zum Vergnügen zu machen
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Dass der deutsche Gartenmarkt ein Markt mit Zukunft ist, ist eine beschlossene Sache. Lag das Marktvolumen vor zwei Jahren noch bei elf Mrd. d, so wird bis 2010 eine Steigerung um 22 Prozent auf 13,4 Mrd. d erwartet. Auch die Zahl der Haushalte mit Garten wird weiter steigen, von 19,7 Mio. im Jahre 2002 auf erwartete 21,6 Mio. (Quelle: DIY + Garten – Das Jahrbuch 2004). So verwundert es auch nicht, wenn die wohl größten Nutznießer in der grünen Branche – neben den Erzeugern von lebendem Grün – die Anbieter von Kleingeräten sind, also Werkzeug, Arbeitshilfsmittel, handgeführte Motorgeräte etc. Die Gründe dafür liegen – im wahrsten Sinne des Wortes – auf der Hand: Preislich oft noch im zweistelligen Bereich angesiedelt und damit auch im Fokus des regelmäßigen Einkaufs im Gartencenter, vermitteln die Kleingeräte dem Gartenhobbyisten zudem wohl am stärksten das Gefühl, mit eigener Hände Arbeit was geleistet zu haben.
Auch bei Kleingeräten gilt: Eine hochwertige Präsentation fördert den Abverkauf.
Der deutsche Gartenmarkt liegt aber auch in den Augen der Industrie weiter im Aufwärtstrend. Von Bosch hört man, dass „richtungsweisende Innovationen gerne angenommen werden“ und „selbst bei wetterbedingt schwierigen Bedingungen ein Umsatzwachstum stattfindet“. Ein wichtiger Punkt für diese Entwicklung ist natürlich in hochwertiger Warenpräsentation zu sehen, deren Verwirklichung jedoch dem Handel nicht mehr alleine überlassen werden darf. Vom Außendienst gepflegte Sortimentswände und Verkaufshilfen in allen Formen werden vom Handel zwischenzeitlich als selbstverständlich hingenommen. Und für die Industrie ist dieser Umstand eine Chance, die eigenen Produktlinien wirklich vorteilhaft auf der Großfläche heraus zu stellen. Camping Gaz beispielsweise berücksichtigt bei den Sortimenten die einzelnen Handelsformen und kanalisiert die Produkte gemäß den jeweiligen Zielgruppen. Ein ganz wichtiger Punkt zur Unterstützung des Handels seitens der Industrie sind Displayaktionen und Cross-Promotions, die in kaum einem anderen Segment so mannigfaltig auftreten, wie bei den Kleingeräten. Eine Steigerung an Verkaufsunterstützung aus diesen Aktionen sind die in jüngster Zeit so populär gewordenen „Shop-in-Shop“-Lösungen, die ganz offensichtlich vor allem vom Kunden gut angenommen werden.
Arbeitskleidung wird auch in deutschen Baumärkten und Gartencentern immer mehr als umsatzstarkes Segment entdeckt.
Für den Handel ist das Segment der Kleingeräte nicht einfach zu handhaben, denn die…
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