diy plus

Typisch

In Gütersloh hat Brockmeyer sein drittes Gartencenter als Bellandris-Standort eröffnet, der eigene Akzente setzt.
diy immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1990
Test-Abo Print & Online
Direkt weiterlesen
Es ist ein typischer Brockmeyer: Das neue Bellandris-Gartencenter in Gütersloh hat die architektonische Gestalt der beiden bereits bestehenden Betriebe des Sagaflor-Mitglieds in Halle/Westfalen – das Stammhaus – und in Detmold – die erste Filiale des jungen Betreiberpaares Silke und Henry Brockmeyer. Und wie schon bisher arbeiten die Brockmeyers sehr nah am Vertriebssystem Bellandris der Sagaflor, das in diesem Jahr um gleich fünf Standorte gewachsen ist. Was in Gütersloh vielleicht noch mehr auffällt als in vielen anderen Bellandris-Standorten: Man gönnt sich und den Kunden viel Platz. Breite Gänge prägen das Bild. „Es geht weg von der Masse“, beschreibt Henry Brockmeyer die Philosophie. Man müsse dem Kunden auch die Möglichkeit geben, mit dem Einkaufswagen an die Ware heranzufahren und ihn zu füllen. „Damit haben wir einen höheren Durchschnittsbon“, lautet sein Fazit. So sehr Brockmeyer vom überarbeiteten Bellandris-Auftritt überzeugt ist – diy hat in seiner Ausgabe 9/2011 ausführlich über Neuerungen wie die weiterentwickelten Farbstellungen in der Beschilderung, große Fotos oder mehr Holz im Ladenbau berichtet –, so wenig hält er sich sklavisch daran. So hat der Betreiber beispielsweise das Orchideen-Kompetenzcenter nicht in der Form wie bei anderen Gesellschaftern übernommen, sondern abgewandelt als Regalaufbau realisiert. Markant geändert ist auch die Wegführung, die komplett vom ansonsten praktizierten Rechtslauf nach links gespiegelt ist, dabei aber die Reihenfolge Kalthaus (2.500 m²) mit Freifläche 2.500 m² (davon knapp 1.000 m² überdacht), dann Warmhaus (3.000 m²; das Lager hat noch einmal 800 m²) beibehält. Der Zuschnitt des Geländes und die Nachbarschaft zu einem Porta- und einem Boss-Mö­belmarkt machten es notwendig. Diese Nachbarschaft wird übrigens nicht nur, weil Porta ein familiengeführtes Unternehmen ist, als sehr gelungen empfunden: Während im Frühjahr und zu Schönwetterzeiten die Gartencenterkunden den Parkplatz füllen, ziehen die Möbelhäuser vor allem auch in den aus Gartencentersicht frequenzschwachen Wintermonaten Kunden an. Dafür nimmt man es in Kauf, sich beispielsweise mit dem Sortiment an Accessoires für die Küche, das Brockmeyer auch führt, neben dem Küchenanbieter Porta eben ein bisschen zurückzuhalten. Am meisten unterscheidet sich das Gartencenter von anderen Bellandris-Standorten wohl durch das Gebäude selbst, das über ein gemauertes zentrales Eingangsgebäude und über einen von der Cafeteria (die im Vergleich zu Halle und…
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch