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Frischer Wind

Mit Investitionen in die Markenbildung, das Eigenmarkengeschäft und die Produktentwicklung will Al-Ko Umsätze zurückerobern.
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Ein sichtlich frischer Wind weht durch das oberschwäbische Kötz. Hier hat der Mehrsparten-Familien­konzern Al-Ko seinen Sitz. Man sieht es an dem im Juni eröffneten Kunden­center, an den neuen Räumen der Firmenzentrale in modernem Design, nicht zuletzt an den Produkten. Dass frischer Wind auch in die Auftragsbücher kommt, ist Antonio De Filippo, als Geschäftsführer für den Geschäftsbereich Garten + Hobby verantwortlich, absolut zuversichtlich. „Die Gespräche in ganz Europa verlaufen im Moment sehr positiv“, berichtet er von den Reaktionen der Handels­kunden auf die Präsentation der neuen Produkte. Im vergangenen Jahr hat der Geschäftsbereich allerdings rund drei Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahr. Auch im laufenden Jahr rechnet De Filippo mit einem Umsatzrückgang. Bis September ist im Vertriebskanal DIY ein Minus von acht bis zehn Prozent aufgelaufen. Gründe sind unter anderem die hohen Lagerbestände im Handel aus dem Vorjahr sowie gravierende Rückgänge in Ländern wie Spanien, Italien und Ungarn. Im deutschen Fachhandel hat der Geschäftsbereich seine Umsätze bislang um rund zwei Prozent gesteigert. Wesentlich optimistischer ist De Filippo für die kommende Saison, in der er die Rückgänge wieder aufholen möchte. Außer den Neuheiten soll auch eine klare Zuordnung der Produkte zu den Vertriebskanälen DIY, Fachhandel und E-Commerce dazu beitragen. Darüber hinaus hat das Unternehmen sein Eigenmarkengeschäft durch die Gründung der Geschäfts­einheit APL (Al-Ko Private Label) angekurbelt. Damit soll nicht zuletzt der fortgesetzte Aufbau der Marke Al-Ko gestärkt werden. Zum Thema Markenbildung gehört beispielsweise auch der neue Show-Truck, den die Länder-Vertriebsgesellschaften buchen können. Der Truck samt geschulten Al-Ko-Mitarbeitern steht dann etwa für die Vorstellung des Produktportfolios direkt bei DIY-Kunden zur Verfügung. Mehr als 40 Neuprodukte mit mehr als 100 Varianten hat der Hersteller für die kommende Saison im Sortiment. Es handelt sich dabei ausschließlich um Eigenent­wicklungen, wie De Filippo betont. „Wir wollen anders sein als alle anderen, deshalb stecken wir viel Geld in die Entwicklung“, sagt er. An vielen Details gearbeitet hat man beispielsweise bei der Benzinrasenmäherlinie „Highline“. Das Stahlblechgehäuse wurde weiter nach oben gezogen, der große Auswurfkanal und die so genannte „Max-Airflow-Technology“ spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie sind verantwortlich für einen wesentlich höheren Luftdurchlass im Gerät. Dadurch wird das…
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