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Der Wettbewerb zieht an

In den grünen Markt könnte künftig mehr Bewegung kommen. So jedenfalls lässt sich der Messeauftritt von NBB Egesa Gartencenter interpretieren.
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Den Marktauftritt der Mitglieder weiter professionalisieren und gleichzeitig ihre Individualität als Vorteil aufrechterhalten: Dieses Bemühen hat das Messeprogramm der NBB Egesa Gartencenter auf der Garten- und Zooevent geprägt. Auch wenn noch keine Einzelheiten bekannt wurden: Dass die Vertriebssysteme der Fachhandelskooperation in Zukunft deutlich sichtbarer wahrgenommen werden, ist mehr als eine Ahnung. Es kommen ganz offensichtlich wettbewerbs­intensivere Zeiten auf den Markt zu. Im Detail macht sich das jetzt schon an neuen Kooperationsleistungen bemerkbar, die in Kassel vorgestellt wurden. Dazu gehört beispielsweise ein neues Portal zum Druck von Pflanzenbeschilderungen. Grundlage des Onlineprogramms bildet eine Datenbank mit mehr als 20.000 Pflanzenportraits und 180.000 Pflanzenfotos. Jeder Mitgliedsbetrieb hat die Möglichkeit, seine Beschilderung zusammenzustellen und auszudrucken – „eine einheitliche und kundenfreundliche Preisauszeichnung“, beschreibt Geschäftsführer Thomas Buchenau das System. Wichtig aus seiner Sicht: Auf diese Weise wird einerseits der einheitliche Marktauftritt gestärkt, andererseits der Unternehmer entlastet. Auch wetterfeste Topschilder und Umrandungen von Pflanztischen kann das Gartencenter gestalten und sich zuschicken lassen. Das Programm geht noch einen Schritt weiter. „Mittels QR-Code erhält der Kunde am POS weiterführende Informationen zu der Pflanze sowie dazu passende Artikelempfehlungen“, sagt Buchenau. Hier deutet sich eine Beschäftigung mit dem Thema E-Commerce an. Man will an dem Thema dranbleiben, nicht zuletzt um die Mitglieder adäquat beraten zu können. Ein Einstieg mit einem Online-Shop der Zentrale ist aktuell jedoch kein Thema. Zunächst einmal stehen weitere konkrete Projekte für neue Standorte auf der Agenda. So soll im März in Pfungstadt ein Markt unter der Marke Egesa Garten mit 5.500 m² Verkaufsfläche eröffnet werden. Im September folgt ein Markt in Brilon mit rund 2.000 m², zwei weitere Neueröffnungen im März 2014 bewegen sich ebenfalls in dieser Größenordnung. Außerdem eröffnet im April 2013 ein Garten-Spezi in Ehingen. Starken Zulauf hat die Kooperation in diesem Jahr bereits verspürt: In den zurückliegenden zwölf Monaten sind 30 neue Abrechnungsmitglieder hinzugekommen. Ganz neu aufgestellt hat sich die Kooperationszentrale im Bereich Pflanze. Seit diesem Jahr bietet sie ihren Mitgliedern an, Pflanzenbestellungen direkt über die Zentrale abzuwickeln. Dafür wurde eine eigene Stelle geschaffen…
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