Bauzentrum Eichhorn
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Das Bauzentrum Eichhorn in Glauburg in seiner ganzen Breite.
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Eichhorn

Stark in der Region

Die Eichhorn AG übernahm in Glauburg einen alten RWZ-Standort. Das Unternehmen zeigt, wie man regional den Großen Paroli bieten kann.
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So sieht ein Platzhirsch im kleinstädtisch/regionalen Raum aus. Die Eichhorn AG hat mit ihren fünf Standorten im Vogelsberg- und im Wetteraukreis nordöstlich von Frankfurt/Main diese Stellung inne. Die familiengeführte Aktiengesellschaft, seit über 60 Jahren am Markt, betreibt in der Region neben Baumärkten auch Baustoffhandlungen und ein Transportunternehmen mit rund 60 LKW.
In Glauburg hatte das Unternehmen im März 2014 den bestehenden Standort der RWZ Köln auf einer alten Zuckerrübenfabrik aus dem 18. Jahrhundert abgekauft, da sich die Genossenschaft aus der Region immer mehr aus dem Einzelhandel zurückzieht. Stephan Eichhorn, seines Zeichens Vorstand der AG, gliederte den Standort in vier Teile auf (Baustoffhandel, Baumarkt, Gartenmarkt, Heimtierabteilung) und investierte in die Renovierung der Immobilie und machte Anfang August eine sogenannte "stille Eröffnung".
Während man als Baustoffhändler Mitglied beim Baustoffring ist, gehört der Baumarkt zur EMV-Profi. Bei vielen seiner Kollegen sei, so bedauert es Stephan Eichhorn, immer noch eine Schranke im Kopf, wenn es um Fach- und Einzelhandel an einem Standort vereint geht. Er unterscheidet in Glauburg z. B. bei den Öffnungszeiten (wochentags z. B. ab 6.30 Uhr) nicht zwischen Fach- und Einzelhandel. Und auch seine zwei Farbmischanlagen (Krautol für Profis und Alpina für Endverbraucher) sollen diese künstliche Kluft überwinden helfen.
Bau- und Gartenmarkt nehmen auf dem rund 20.000 m² großen Grundstück des Bauzentrums rd. 2.800 m² Verkaufsfläche ein. Hinzu kommen eine 1.000 m² große Baustoffhalle sowie ein 7.500 m² großer Baustoff-Lagerplatz. Insgesamt arbeiten in Glauburg 20 Mitarbeiter in Vollzeit. Gesteuert wird der Markt über die Unternehmenszentrale in Birstein. Seinen Baumarkt sieht Stephan Eichhorn auch als klassischen Nahversorger mit Produkten für den täglichen Bedarf. Das Einzugsgebiet um den Standort beträgt 20 Kilometer und umfasst rund 32.000 Haushalte.
Bei seinen Mitarbeitern legt Eichhorn Wert auf regelmäßige Weiterbildungsmaßnahmen. Jeder muss im Jahr mindestens drei Seminare besuchen. Und ein eigener Personaltrainer kümmert sich permanent darüber hinaus um alle "normalen" Mitarbeiter, die Führungskräfte und die Marktleiter.
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