VDG-Vorsitzender Eckhard Heinemann
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Rekordbeteiligung: VDG-Vorsitzender Eckhard Heinemann begrüßte mehr als 230 Teilnehmer
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Verband Deutscher Garten-Center

So differenziert wie nie

Die Gartencenter haben das vergangene Jahr besser ­überstanden als zunächst befürchtet. Auf seiner Wintertagung blickte der VDG optimistisch auf die neue Saison.
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Das Wetter am Kongresstag war so ziemlich das Einzige, was trübe war bei der diesjährigen VDG-Wintertagung Mitte Januar in Fürth. Man hätte nach dem bekannt katastrophalen Gartenjahr 2013 Anderes erwarten können.Und es war kein Zweckoptimismus, den die Gartencenterinhaber verbreiteten. Denn die nackten Zahlen haben nicht das Zeug zum Horrorszenario, wenn man sie wie der VDG-Vorsitzende Eckhard Heinemann im vernünftigen Licht und in der längerfristigen Entwicklung betrachtet.Denn zunächst einmal haben die Gartencenter in Deutschland im Jahr 2013 nicht so stark an Umsatz verloren, wie nach dem von der Branche als katastrophal beschriebenen Frühjahr erwartet worden war. Allerdings müsse man 2013 "so differenziert wie noch nie" sehen, sagte Eckhard Heinemann. "Die Spreizung war extrem groß." So habe es Betriebe gegeben, die den Umsatz von 2012 erreicht haben; andere hätten mehr als sieben Prozent Umsatz verloren.Heinemann wies in diesem Zusammenhang auch auf den so genannten Basiseffekt hin: Da beispielsweise die Sortimente Baumschule und Stauden im Jahr 2012 hohe Umsätze erzielt hatten, waren hier keine Steigerungen möglich. Insgesamt haben nach Einschätzung des Verbands nach dem "desolaten" Frühjahr die meisten Betriebe den Umsatzrückstand im zweiten Halbjahr durch andere Sortimente aufholen können. Unter anderem ist das Weihnachtsgeschäft 2013 "gut gelaufen", das wegen des frühen Wintereinbruchs 2012 umgekehrt einen positiven Basiseffekt erfahren hat.Auch anderen Deko-Sortimente und Trendthemen wie Grill haben bei der Aufholjagd geholfen. "Wir haben von der Vielseitigkeit der Betriebe profitiert", fasste Heinemann die Situation zusammen. Als Beispiel nannte er den Gastronomiebereich, dessen Anteil im Umsatzmix der Gartencenter seit Jahren steigt.Stark getroffen wurden allerdings die Betriebe, die auch Pflanzen produzieren wie beispielsweise Einzelhandelsgärtnereien. Für Gartencenter, die ihre Pflanzen einkaufen, gab es beim betriebswirtschaftlichen Ergebnis 2013 keine großen Auswirkungen, weil sie weniger Pflanzen eingekauft und weniger Mitarbeiter eingesetzt haben und dadurch parallel zu den Umsätzen auch die Kosten gesenkt haben.Mit neuem Schwung will sich die VDG Service GmbH um den Online-Shop Olerum kümmern, der den beteiligten Gartencentern im vergangenen Jahr doch einige Sorgen bereitet hat. Die großen Sorgen, so hieß es, habe man hinter sich gelassen. Inzwischen entwickelt sich der Shop plangemäß, allerdings noch ohne Erträge.Die Wintertagung war…
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