Synlog-Leiter Markus Schering
Synlog-Leiter Markus Schering hatte ein praxisrelevantes Programm zusammengestellt.
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Die drei K

Der Synlog-Tag 2015 diskutierte über Kosten und Kosten­optimierung in der Logistik.
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Komplexität, Kosten, Kooperation - diese drei Begriffe, leitete Markus Schering den diesjährigen Synlog-Tag ein, bestimmen die Logistik heute. Mit der Komplexität hatte man sich vor einem Jahr auseinandergesetzt, ergo standen für die Veranstaltung 2015 Kosten und Kostenoptimierung auf dem Programm.
Wieder trafen sich die Logistik-Fachleute aus der DIY- und Gartenbranche auf Einladung von Synlog in der Rohrmeisterei in Schwerte. Für den vom Herstellerverband Haus und Garten sowie vom Industrieverband Garten (IVG) initiierten Logistikverbund haben sich Tagungsort und -format für den branchenweiten Austausch bewährt.
Ganz nah an der Praxis zu sein, ist Anspruch und Anliegen der Veranstaltung, die vom Synlog-Leiter Markus Schering betreut wird. Der Eröffnungsvortrag von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Wolf-Michael Scheid von der Technischen Universität Ilmenau wurden diesem Anspruch gerecht, als er über "Kostenfallen bei Logistikprojekten" sprach und dabei zahlreiche Beispiele aus der Praxis nennen konnte - und zwar gerade auch Beispiele für Fehler.
Das war auch das Thema des Vortrags von Frank Hube, Einkaufs- und Logistikleiter bei Hermann Schwerter, unter dem Titel "Störungen in der Lieferkette - Logistikcontrolling als Optimierungsansatz". "Abweichungen gibt es immer", weiß der Praktiker. "Aber darüber muss man reden." Er ermutigte die Zuhörer zu einer "Kultur im Unternehmen, offen über Fehler zu reden", um zu realistischen Kennzahlen und Kostenstrukturen zu kommen.
Den "Kostendruck in der Transportlogistik - Maut, Mindestlohn und Fahrermangel als Herausforderung" thematisierte Dr. Michael Bargl, Geschäftsführer von IDS Logistik. Die Fakten: Der Mindestlohn erhöht die Stückgutkosten um 0,9 Prozent. Bei einer Umsatzrendite von zwei Prozent ist das "die Hälfte des Gewinns, der weg ist". Die Maut führt zu einem Kostenanstieg beim Stückgut von durchschnittlich zwei Prozent. Vom Fahrermangel sind die Unternehmen, die für die DIY- und besonders die Gartenbranche arbeiten, vor allem wegen der Saisonalität betroffen.
Das Konzept seines Unternehmens Timo-Com stellte Chief Representative Marcel Frings vor: Eine Fracht- und Laderaumbörse als Online-Marktplatz bringt Angebot und Nachfrage im Ladungsverkehr zusammen.
Besondere Beachtung erfuhr der vom…
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