Alfred Clouth Lackfabrik, Alfred Clouth
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Stolz auf viele Millionen zufriedener Kunden: Alfred Clouth, Enkel des Unternehmensgründers und in dritter Generation an der Spitze des Traditionsunternehmens.
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Anstrichmittel - Alfred Clouth Lackfabrik II

Verpflichtet der Tradition und der Moderne

Die Alfred Clouth Lackfabrik feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Ein Gespräch mit Alfred Clouth, der das Unternehmen in dritter Generation leitet.
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100 Jahre sind eine große Zahl. Ein Grund stolz zu sein ...


Alfred Clouth: Ja, auf viele Millionen zufriedene Kunden, auf eine über Jahrzehnte hinweg gepflegte starke Marke und besonders auf ein traditionelles Familienunternehmen im Übergang auf die vierte Generation. Mein Großvater, mein Vater und meine Onkel haben Unermessliches für dieses Unternehmen geleistet. Ich bin stolz darauf, an dieser Entwicklung teilzuhaben und ihr Vermächtnis erfolgreich an meine Söhne zu überführen.
In unserem Unternehmen sehen wir uns der Tradition genauso verpflichtet wie der Moderne. Und das auf allen Ebenen. Bei unseren traditionellen Produkten fürs Handwerk genauso wie bei unseren modernen Neuentwicklungen. Bei unserem Engagement für Umweltschutz genauso wie bei unserem Bekenntnis zum Standort Deutschland und zu unserer sozialen Verantwortung. Diese Werte entsprechen seit einhundert Jahren unserem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Handeln.

Wenn Sie den Zeitraum über­blicken - gab es ein Ereignis, eine Entscheidung, die den Weg des Unternehmens ganz maßgeblich bestimmt hat?


Eigentlich gab es zwei tiefgreifende Entscheidungen: Erstens der Aufbau eines zusätzlichen Sortimentes mit Kleinverpackungen für den privaten Endverbraucher im Jahr 1963. Dies bedeutete gleichzeitig den Einstieg in die heutige DIY-Branche, zu deren Pionieren CLOU zu Recht gezählt wird. Zweitens die Ausrichtung auf die Entwicklung umweltverträglicher Lacke, die mit der Vermarktung eines der bundesweit ersten Wasserlacke im Jahr 1984 begann.

Sie bedienen die DIY-Schiene und den Profi gleichermaßen. Welcher Bereich bestimmt das Sortiment stärker?


Dies kann man nicht eindeutig beantworten. Eigentlich sollte mit der Ausrichtung auf umweltfreundliche, wasserbasierte Systeme eine der Hauptanforderungen aus dem DIY-Bereich auch eine entsprechende Umstellung im Profibereich nach sich ziehen. Doch aufgrund einiger Besonderheiten bei der Verarbeitung von Wasserlacken gegenüber konventionellen Lacksystemen dominieren im Handwerk nach wie vor lösemittelbasierte Systeme zu 70 Prozent den Absatz, während im DIY-Bereich nur noch ca. zehn Prozent lösemittelhaltige und 90 Prozent wässrige bzw. ölbasierte Systeme verkauft werden.

Welche Aufgaben in Ihrem Unternehmen beschäftigen Sie im Moment am

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