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Kleinstadt-Trend ungebrochen

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Bereits seit ein paar Jahren zeichnet sich bei den Neueröffnungen von Baumärkten in Deutschland der Trend ab, dass nur noch wenige neue Standorte von den größeren Betreibern eröffnet werden, während vor allem mittlere und kleinere Betreiber die „weißen Flecken“ auf der Landkarte schließen. Auch 2020 war hier keine Ausnahme. Am deutlichsten zeigt sich dies daran, dass 59 Prozent aller neuen Märkte in der Bundesrepublik auf das Konto von Sonderpreis Baumarkt gingen – konkret 19 von 32. Bereits 2019 stand der Betreiber Fishbull für 50 Prozent aller neu eröffneten Märkte. Fünf neue Märkte wurden 2020 von anderen kleineren Betreibern eröffnet.

Dabei hat sich 2020 erneut der seit 2017 beobachtbare Trend fortgesetzt, wonach es die Betreiber von neuen Märkten zusammen genommen vor allem in Kleinstädte zieht (s. Grafik). So fanden 2020 53,1 Prozent aller Neueröffnungen in Deutschland in sogenannten Kleinstädten (5.001 – 20.000 Einwohner) statt.

Nimmt man die Eröffnungen in Städten mit weniger als 20.000 Einwohnern als eine Einheit, so wurden mit dem Jahr 2020 bereits das dritte Jahr in Folge fast 60 Prozent bzw. ab 2020 sogar über 60 Prozent aller neu eröffneten Märkte in dieser „Klein-Kategorie“ eröffnet. Ein klarer Trend: 2017 lag der Wert für die Eröffnungen in Klein- und Landstädten zusammen noch bei 46,6 Prozent und 2014 bei 35,9 Prozent.

Gleichzeitig ging 2020 – ähnlich wie im Vorjahr – entsprechend die Anzahl der Neueröffnungen in Städten mit mehr als 20.000 Einwohnern auf nur noch 34,4 Prozent zurück: 25 Prozent aller Neueröffnungen fanden 2020 Jahr in Mittelstädten (20.001 – 100.000 Einwohner), 0 Prozent in Großstädten (100.001 – 500.000 Einwohner) und 9,4 Prozent in großen Großstädten (mehr als 500.000 Einwohner) statt. Zusehends weniger Neueröffnungen finden seit einem Zwischenhoch 2016 in Mittelstädten (20.001 – 100.000 Einwohner) statt.  

Im Ausland eröffneten deutsche Betreiber 2020 ihre sechs neuen Märkten hingegen weiterhin vor allem in größeren Städten (nicht in der Grafik enthalten). 50 Prozent aller Neueröffnungen fanden hier in Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern statt. 33 Prozent entfielen auf Mittelstädte und rund 17 Prozent auf Städte mit weniger als 20.000 Einwohnern.

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