Die Kunden haben Spaß am Einkaufen im Bau- und Heimwerkermarkt – und die Kundinnen sogar noch ein bisschen mehr. Mit einer beeindruckenden „Zahl des Tages“ eröffnete Frank Dornach von der Servicebarometer AG seinen Vortrag auf der Pressekonferenz des BHB im Rahmen der Eisenwarenmesse: Insgesamt sagen 83 Prozent der Kundinnen und Kunden, dass sie „voll und ganz“ oder „weitgehend“ der Aussage zustimmen und Spaß am Einkauf in ihrem jeweiligen Baumarkt haben. Der kleine Unterschied: Bei den Männern sind es 82 Prozent, bei den Frauen 85 Prozent.
Insgesamt allerdings sind die Kunden mit ihren Baumärkten weniger zufrieden als mit anderen Handelsgeschäften, berichtete Dornach von den Ergebnissen des Kundenmonitors Deutschland. Drogerien, SB-Warenhäuser sowie Supermärkte und Discounter im LEH schneiden durchgängig besser ab als der DIY-Handel.
Dabei zeigen sich die verschiedenen Altersgruppen recht unterschiedlich zufrieden mit den Baumärkten: Die Jüngeren sind zufriedener als die Älteren. So liegen laut den Erhebungen des Kundenmonitors 2025 die Zufriedenheitswerte in der Generation Z und Y (Millennials) über denen der Generation X und der Baby-Boomer. „Die Kunden der Gen Z und Gen Y sind positiver gestimmt“, so Dornach.
Auch bei der Frage, ob die jeweiligen Händler zeitgemäße Lösungen zur Digitalisierung bieten, liegen die Baumärkte hinter anderen Handelsbranchen, auch wenn sie seit 2020 in dieser Frage kontinuierlich zugelegt haben. Hier haben bislang vor allem die Baby-Boomer positive Bewertungen zu den Baumärkten abgegeben. Diese Zielgruppe, so die Interpretation der Macher des Kundenmonitors, hat gelernt, mit diesen Lösungen umzugehen, und kann gleichzeitig ihre Erfahrungen in Sachen Heimwerken einbringen.
In einer Zusatzbefragung für den BHB im Januar 2026 haben die Marktforscher auch aktuelle Zahlen dazu ermittelt, wie häufig die Menschen überhaupt den Vertriebskanal Baumarkt nutzen – und zwar in seiner stationären und in seiner digitalen Ausprägung. Oder eben in gar keiner Ausprägung: rund 8 Prozent der Bevölkerung haben in den zurückliegenden zwölf Monaten nicht bei Baumarktunternehmen eingekauft. Ein Viertel hat es im letzten halben Jahr nicht getan. Dabei zeigen sich die Frauen etwas abstinenter, sowohl beim Zeitraum zwölf (9 Prozent Nicht-Nutzerinnen) als auch sechs Monate (27 Prozent).
Ziemlich genau ein Drittel der Kunden kauften ausschließlich stationär ein, 11 Prozent ausschließlich online. Besonders interessant sind die 22 Prozent, die beides…












