Rund 1.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher aus den Raiffeisen-Märkten kamen nach Angaben der Agravis Raiffeisen AG am 23. und 24. September zur Herbstmesse ins Messe und Congress Centrum Halle Münsterland in Münster. Die Vororder- und Frühbezugstage legen die Grundlage für das Frühjahrsgeschäft 2027: Die Händler konnten Werbe-, Sortiments- und Aktionsware ordern, bestellt wurde ausschließlich digital über den B2B-Shop des Unternehmens.
Die Messe selbst hat die Agravis nach eigenen Angaben in vielen Bereichen neu konzipiert. Der Eingangsbereich wurde mit Themenflächen und Produktwelten inszeniert, die Wegeführung überarbeitet, um wichtige Sortimentsbereiche stärker in den Vordergrund zu rücken. Gezeigt wurden zudem Konzepte für Kassenzonen und Aktionsflächen. Die Herbstmesse sei „mehr als eine klassische Ordermesse“, sagte Tobias Lewe, Bereichsleiter Märkte. Ziel sei es, den Raiffeisen-Märkten konkrete Impulse für Wachstum, Kundenbindung und Flächenproduktivität zu geben.
Welches Gewicht der Garten dabei hat, machte Christoph Berkenfeld deutlich, Teamleiter Garten und Technik: „Wenn wir hier nicht punkten, sind wir schon jetzt verloren.“ Die Messe sei der wichtigste Anlass, um mit den Kunden ins Gespräch zu kommen.
Die Gartenmöbel für die Saison 2027 sind bereits eingekauft; die Agravis importiert sie selbst, vor allem aus China und Vietnam. In Münster waren sie mit Schirmen und Pflanzen zu Szenen arrangiert, wie sie auch im Raiffeisen-Markt stehen könnten. Die Händler sollten nicht nur Produkte sehen, sondern eine Präsentation, die den Endverbraucher anspricht, so Berkenfeld.
Als starke Warengruppe bezeichnete er das Grillen. Dort setzt die Agravis auf die Eigenmarke „Glutrot“, auf „Cozze“ und auf eigene Verbrauchsartikel wie Kohle, Briketts und Anzünder. Neu im Sortiment sind Grillgeräte von Napoleon, mit denen das Unternehmen nach eigenen Angaben neue Grillkonzepte vorstellte. Ebenfalls aufgebaut waren Pflanzgefäße, Dünger, Erden und Gartenchemie.

120 Positionen Pflicht
Als „Must-have“ gelten laut Berkenfeld natürlich die Gartengeräte: Von der kleinen Schaufel über die Axt bis zum Rechen müssen die Basics da sein, rund 120 Positionen. Unter der Eigenmarke „Gärtnerglück“ zeigte die Agravis dafür ein fokussiertes Kernsortiment mit weniger Komplexität, außerdem Neuheiten quer durch das…












