Rückgang in der Bau- und Gartensparte

06.06.2003

Der Zentralumsatz der EK in diesem Bereich lag 2002 bei 231 Mio. €. Insgesamt ist das Unternehmen mit der Ertragslage zufrieden. Statt einer General- gibt es künftig eine Vertreterversammlung

Deutliche geringer als im Vorjahr ist der Zentralumsatz der EK Großeinkauf in der Sparte Bauen/Heimwerken, Eisenwaren, Holz und Garten 2002 ausgefallen. Das Volumen von 231 Mio. € entspricht einem Rückgang um 13,6 Prozent. Das Unternehmen führt als Hauptgrund die bewusste Einstellung des Lagergeschäftes mit Gartenmöbeln an. Beim Umsatz über alle Sparten hinweg stellt sich das laufende Jahr nicht schlecht dar. In den ersten fünf Monaten realisierte die EK-Zentrale ein Plus von rund drei Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2002, gab der Vorstandsvorsitzende Franz-Josef Hasebrink auf der Bilanzpressekonferenz bekannt. Obwohl die Ausschüttung für 2002 um 5,5 Prozent auf 27,5 Mio. € gesunken ist, schätzt der Vorstand die Ertragslage als „sehr zufrieden stellend“ ein.
Die Verbundgruppe hat auf ihrer jüngsten Generalversammlung eine Strukturreform beschlossen. Statt dieses Gremiums wird künftig eine Vertreterversammlung, in die rund 60 Unternehmer aus den Anschlusshäusern gewählt werden, als oberstes Organ fungieren. Damit sollen „qualifiziertere und schnellere Kommunikations- und Entscheidungsprozesse“ geschaffen werden, begründet Hasebrink den Schritt.
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