China ist nicht immer günstiger

18.03.2008
Im Schnitt beträgt der Preisvorteil bei der Beschaffung aus China zehn Prozent. Doch ein Drittel der Unternehmen, die bei chinesischen Zulieferern einkaufen, macht dabei Verluste

Jedes dritte deutsche Unternehmen, das Waren und Vorprodukte aus China beschafft, nimmt dabei gegenüber der Beschaffung in Deutschland Verluste in Kauf. Ursache dafür sind zum einen Planungsfehler, denn viele Unternehmen kalkulieren den Aufwand für den Transport und die Qualitätssicherung nicht mit ein. Zum anderen entscheiden sich Großunternehmen mitunter aus strategischen Gründen für die Beschaffung aus China, auch wenn sie teurer kommt als das Sourcing in Deutschland, um auf dem chinesischen Markt präsent zu sein. Das geht aus der Studie „Beschaffungslogistik im China-Geschäft. Kosten – Prozesse – Strategien“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Materialwirtschaft Einkauf und Logistik (BME) hervor. Demnach kaufen deutsche Unternehmen in China im günstigsten Fall mit einem Preisvorteil von 50 Prozent im Vergleich zu Deutschland ein. Bei einigen Unternehmen fallen die Kosteneinsparungen durch den Einkauf von Waren und Vorprodukten bei chinesischen Zulieferern jedoch deutlich niedriger aus. Im Durchschnitt liegt der Preisvorteil bei zehn Prozent.
Einen ausführlichen Bericht über die Studie zur Beschaffung in China und die häufigsten Fehler finden Sie in unserer Rubrik DIYplus/Marktdaten (s. u.: Weitere Beiträge zu diesem Thema).
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