Gefährlicher Lichterglanz

12.11.2008
Drei von vier Lichterketten sind mangelhaft, hat der TÜV Rheinland herausgefunden. Vor allem Billigprodukte stellen ein Sicherheitsrisiko für die weihnachtliche Idylle dar

Elektrische Lichterketten weisen zu einem großen Teil erhebliche Sicherheitsmängel auf, die ein hohes Verletzungsrisiko bergen. Zu diesem Ergebnis kommt der TÜV Rheinland nach der Überprüfung von 83 Lichterketten. Davon wurden 63 beanstandet und entsprachen nicht den vorgeschriebenen Mindestvorgaben der Prüfnorm EN 60598-20. Schlechte Qualität und mangelnde Sicherheit wurden vor allem im unteren Preissegment festgestellt. Bei den billigen Lichterketten bis fünf € waren 34 von 41 geprüften Produkten mangelhaft. Am häufigsten wurden falsche oder fehlende Sicherheitshinweise (55 Produkte) beispielsweise zur Verwendbarkeit im Freien, Konstruktionsfehler (23) und zu große Hitzeentwicklung (18) beanstandet. Als generell sicherer erwiesen sich Lichterketten mit LED. Zudem ist bei dieser Technik der Stromverbrauch um bis zu 90 Prozent niedriger. Immerhin liegen in vielen Fällen die Energiekosten für den Betrieb schon nach einer Weihnachtssaison erheblich über dem Kaufpreis.
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