Der Baumarkt trennt Bayern und Berliner

16.10.2009
Im Vergleich der Bundesländer setzen die Bayern den höchsten Anteil ihrer Kaufkraft für das baumarktspezifische Sortiment ein. Sie liegen zehn Prozent über dem Bundesschnitt. Insgesamt sind DIY-Artikel das wichtigste Non-Food-Sortiment

Das so genannte baumarktspezifische Sortiment hat den höchsten Kaufkraftanteil an allen 16 Non-Food-Sortimente, die GfK Geo-Marketing für die aktuelle Studie "Kaufkraft für Sortimente im Einzelhandel 2009" unterscheidet. Auf 18,4 Prozent beziffern die Marktforscher seinen Anteil an den Ausgaben der Verbraucher im stationären Einzelhandel und im Versandhandel. Die Einzelhandelskaufkraft für den Food- und Non-Food-Bereich geben sie mit 5.201 € pro Person an.
Dabei sind die regionalen Präferenzen der Konsumenten allerdings recht unterschiedlich verteilt. Baumarktartikel sind eher etwas für Bayern als für Hamburger, lautet beispielsweise eine weitere Interpretation der Studienergebnisse. Denn der durchschnittliche Hamburger wendet zwölf Prozent weniger als der Verbraucher im Bundesdurchschnitt für baumarktspezifische Sortimente auf. Dagegen schlägt sich die offenbare Begeisterung der Bayern in einer um zehn Prozent überdurchschnittlichen Kaufkraft für Baumarktartikel nieder. Im Vergleich der Bundesländer ist das spitze. Am anderen Ende der Skala finden sich die Berliner wieder. Hier liegt die Baumarkt-Kaufkraft 17 Prozent unter dem Bundesschnitt.
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Das neue Abo: Print – Digital – Online
Jetzt gratis testen
diy Fachmagazin für die Baumarkt- und Gartenbranche
Lesen Sie auch