Im Zuge einer Neuordnung bei den Baywa-Baustoffbetrieben im äußersten Norden Deutschlands gibt der Münchener Konzern zum 1. Juni insgesamt fünf Standorte an verschiedene mittelständische Baustoffhändler ab, zwei Standorte werden geschlossen. Betroffen sind Wittenberge in Brandenburg und Holthusen in Mecklenburg-Vorpommern, der Baustoffhandel sowie Bau- und Gartenmarkt in Garding, Schleswig-Holstein, sowie in Bergen und Bansin zwei Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern. Alle fünf genannten Standorte erhalten ihren Betrieb aufrecht. Die Standorte Kiel und Greifswald werden zum 30. April geschlossen: Hier sind zukünftig keine weiteren Baustoffhandelsaktivitäten geplant. Der Grund für die Veränderungen liegt laut Aussage der Baywa in der von ihrem übrigen Baustoffnetz isolierten Lage dieser Einzelstandorte. Eine Anbindung an wesentliche Baywa-spezifische Infrastrukturen wie Logistik und Lagerhaltung habe sich auf aufgrund der großen Entfernung nicht effizient gestalten lassen.Dieser Schritt sei, so das Unternehmen weiter, unabhängig von der Entwicklung der Sparte Baustoffe insgesamt zu sehen. Für das Segment Bau – hier sind der Baustoff-Fachhandel und die Einzelhandelsaktivitäten der Sparte Bau- und Gartenmarkt zusammengefasst – werde weiter an einer Stärkung des Geschäftes gearbeitet. Möglich sind im Rahmen strategischer Perspektiven auch Partnerschaften bzw. verschiedene Formen von Kooperationen. Einen Verkauf der Sparte Baustoffe oder auch der Sparte Bau- und Gartenmarkt schließt das Unternehmen dagegen aus.