Rund zwei Millionen Grillgeräte für insgesamt 167 Mio. € haben die deutschen Privathaushalte von Mai bis September 2010 gekauft. Die meisten gekauften Geräte mit einem Anteil von 56 Prozent waren Holzkohlegrills, gefolgt von Elektrogrills mit 29 Prozent. Gasgrills haben 13 Prozent ausgemacht, sind aber preislich am höchsten anzusiedeln. Diese Zahlen hat die GfK im Auftrag des US-amerikanischen Grillherstellers Weber-Stephen veröffentlicht. Insgesamt achten die Konsumenten beim Kauf eines Grills mittlerweile weniger auf den Preis und mehr auf die Qualität und die Leistung des Produkts, lautet eine Schlussfolgerung der Studie. Hochwertigen Grills von Premium-Herstellern werden 55 Prozent der Ausgaben zugerechnet. Gemessen am Wert und nicht an der Stückzahl der abgesetzten Geräte ist Weber den Angaben zufolge klarer Marktführer bei Gas- und Holzkohlegrills. Er liegt im gesamten Premium-Preis-Segment an erster Position. Auch in Sachen Beliebtheit steht der Hersteller bei den deutschen Verbrauchern vorne, so die Studie, denn 58 Prozent der Käufer eines Holzkohlegrills und 61 Prozent der Käufer eines Gasgerätes schätzen die Marke sehr. Käufer eines Weber-Grills sind darüber hinaus – auch im Vergleich zur Konkurrenz, wie eine Pressemitteilung des Unternehmens betont – besonders zufrieden mit ihrem Kauf.