Holz auf dem Vormarsch

01.06.2012
Architekten und Bauunternehmen bescheinigen dem Werkstoff Holz eine aussichtsreiche Zukunft

Im privaten Wohnungsbau, aber auch bei verschiedenen Segmenten im Nichtwohnungsbau, verliert die Massivbauweise zunehmend an Boden. Zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungsunternehmen Bauinfo Consult nach einer Befragung von Bauunternehmern und Architekten, die um eine spontane Einschätzung gebeten wurden, welcher Baustoff bis 2017 bei Leichtbauweisen häufiger eingesetzt wird. Jeweils deutlich mehr als die Hälfte der Befragten (Architekten 56 Prozent, Bauunternehmer 59 Prozent) nannte spontan Holz. Eine besonders aussichtsreiche Zukunft bescheinigen die Befragten aus den nördlichen Bundesländern diesem Baustoff.Stahl wird von je einem Fünftel der Architekten und Bauunternehmer als aussichtsreicher Baustoff für Leichtbauweisen betrachtet. Hier dominiert vor allem der Süden, wo der Industriebau traditionell stark ausgeprägt ist.
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