Von einem schwierigen Start in die Frühjahrssaison spricht Hornbach in seiner ersten Quartalsmitteilung 2013. Die aktuell 139 Märkte in Deutschland und acht weiteren europäischen Ländern haben vom 1. März bis zum 31. Mai 2013 zusammen 838,9 Mio. € umgesetzt. Das sind 3,0 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Flächenbereinigt gaben die Umsätze um 5,9 Prozent nach (mit Währungskurseffekten: -6,1 Prozent). In Deutschland sind die Umsätze um 4,9 Prozent auf 478,9 Mio. € zurückgegangen, flächenbereinigt um 5,8 Prozent. Das Niveau der Auslandsumsätze hat Hornbach mit 360,0 Mio. € und einem Minus von lediglich 0,4 Prozent zwar nahezu gehalten, verdankt dies aber vor allem seinen Neueröffnungen. Denn auf vergleichbarer Verkaufsfläche gab es ein Minus von 6,1 Prozent, mit Währungskurseffekten von 6,5 Prozent. „So einen verhagelten Start haben wir und die gesamte Do-it-yourself-Branche noch nie erlebt. Schnee und Frost legten die Nachfrage in unseren Bau- und Gartenmärkten im März und in der ersten Aprilhälfte 2013 buchstäblich auf Eis“, kommentierte Albrecht Hornbach, der Vorstandsvorsitzende der Hornbach Holding AG, die Vorlage der Quartalszahlen. Deutlicher als die Umsatzeinbußen fiel der Ertragsrückgang aus. In der gesamten Hornbach-Gruppe hat sich das Betriebsergebnis (EBIT) um 32,2 Prozent auf 51,1 Mio. € verringert. Trotz des Fehlstarts hält das Unternehmen die Umsatz- und Ertragsprognose für das Gesamtjahr 2013/2014 aufrecht.