Sinkende Umsätze

04.09.2013
Die Holzindustrie meldet einen Umsatzrückgang im ersten Halbjahr 2013 um 2,9 Prozent

Nach einem starken Vorjahr hat die deutsche Holzindustrie im ersten Halbjahr 2013 einen Umsatzrückgang zu verkraften. Die Umsätze sanken um 2,9 Prozent auf 15,8 Mrd. €. Das Gesamtjahr 2012 schloss mit einem Umsatzplus von einem Prozent ab. Trotz der negativen konjunkturellen Entwicklung, meldet der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH), stieg die Zahl der Mitarbeiter im Holzgewerbe geringfügig um 0,2 Prozent bzw. um 100 Beschäftigte an. Rund 57.400 Frauen und Männer arbeiten derzeit in den größeren Betrieben (ab 50 Beschäftigte). „Die Branche hält damit in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten bewusst an ihren Fachleuten fest, um für die Zukunft auch personell vorbereitet zu sein“, sagte Johannes Schwörer, Präsident des HDH, auf einer Pressekonferenz in Stuttgart. Mit Blick auf die demografische Entwicklung werde schnell klar, so Schwörer, dass der Wettbewerb um die handwerklich geschickten und klugen Köpfe deutlich schärfer werde. „Für das Gesamtjahr 2013 gehen wir insgesamt von einem Umsatzrückgang im Holzgewerbe von rund einem Prozent aus“, so Schwörer weiter. Für die gesamte deutsche Holzindustrie inklusive der Möbel ergebe sich damit ein erwarteter Umsatzrückgang in Höhe von rund zwei Prozent.
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