Im Rahmen der neuen Unternehmensstrategie "Challenge 2020" hat sich die Wuppertaler Verbundgruppe E/D/E neue strategische Ziele bis zum Jahr 2020 gegeben. Die neue Strategie, die neben Kernprojekten auch Investitionen umfasst, schließt an die beendete "Challenge 2012" an. Bis 2020 ist geplant, den Umsatz auf zehn Mrd. € fast zu verdoppeln. In Deutschland sollen dann 7,8 Mrd. € erreicht sein, in Europa 2,2 Mrd. €. 2012 lag der Umsatz bei 5,3 Mrd. €. Dabei soll auch der Aufbau eines Online-Handels erfolgen. E/D/E will damit seinen Mitgliedern und Kooperationen einen wettbewerbsfähigen zentralen Marktplatz zur Verfügung stellen, der ein Multi-Channel-Konzept möglich machen soll. Mit dem eDC (elektronisches Data-Center) ist ein Kernprojekt der "Challenge 2020" bereits gestartet. Das Unternehmen will damit neue Branchenstandards im Datenmanagement setzen. Geplant ist außerdem nach dem Bau des neuen Logistikzentrums 2008 die zweite Ausbaustufe des elektronischen Logistik-Centers (eLC). Angestrebt wird fast eine Verdoppelung der Kapazitäten in Deutschland und Europa auf insgesamt 150.000 Artikel. Aktuell hält das Zentrallager in Wuppertal 80.000 Artikel bereit. Die hundertprozentige E/D/E-Tochtergesellschaft Etris Bank soll darüber hinaus zusammen mit den europäischen Tochtergesellschaften die Zentralregulierung einführen. Ziel ist es, aus der Bank einen Dienstleister für die Kooperationen und die europäische Partner zu entwickeln sowie die Mittelstandsfinanzierung in ganz Europa zu stärken.