Im Halbjahresvergleich zu den Zahlen aus dem Jahr 2013 stehen die Gartencenter und -abteilungen der Baumärkte noch besser da. Hier ergibt sich nämlich ein Plus von 4,0 Prozent im Garten, während der Baumarktbereich 4,7 Prozent verloren hat. Insgesamt liegen die Umsätze der Baumarktbetreiber 2,5 Prozent unter den Umsätzen aus den ersten sechs Monaten 2013.
Sorgenkind der Baumärkte ist das lebende Grün. Es hat von Januar bis Juni gegenüber 2013 um 15,2 Prozent verloren.
Ein ganz starker Monat war nach Aussage von Huwer der Juli. Vor allem Produkte aus dem Bereich Wasser im Garten wurden gut verkauft. "Der Industrie kann ich jetzt schon sagen: Ihr könnt wieder richtige Preiserhöhungen machen, denn wir brauchen jetzt wieder Ware", sagte Huwer. Laut GfK haben die Baumärkte im Juli 1,62 Mrd. € umgesetzt. Das ist ein Plus von 9,6 Prozent, flächenbereinigt von 6,3 Prozent.
Glyphosat und Tierverkauf
Huwer nahm auch zur Diskussion um das Pflanzenschutzmittel Glyphosat Stellung. Auf Druck der Naturschutzverbände gehe die Branche - und er schloss sich und sein Unternehmen ein - "den Weg des geringsten Widerstands und listet dann aus. Ob das dann richtig ist, wird sich später zeigen."
Zu den aktuellen Anschuldigungen in Sachen Lebendtier im Baumarkt äußerte er die Erwartung, dass der Verkauf in Baumärkten zurückgehen wird. "Man muss Tiere dort führen, wo die Leidenschaft der Mitarbeiter da ist, sich Tag und Nacht um die Tiere zu kümmern", meinte er. "Aber warum sollen wir es nicht machen, wenn es vernünftig gemacht wird?"












