Bienenschutz

Toom hat nur noch Zierpflanzen aus Produktion ohne Neonicotinoide

Bei Toom bekommen die Kunden ab sofort ausschließlich Zierpflanzen, die ohne besonders bienengefährliche Pestizide produziert wurden.Bildunterschrift anzeigen
Bei Toom bekommen die Kunden ab sofort ausschließlich Zierpflanzen, die ohne besonders bienengefährliche Pestizide produziert wurden.
25.08.2017

Toom-Baumärkte verkaufen ab sofort nur noch Zierpflanzen, die ohne die von Greenpeace als besonders bienengefährlich eingestuften Pestizide, die Neonicotinoide, produziert wurden. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben der erste Baumarktbetreiber, der diesen Schritt geht und die Vorgaben an seine Lieferanten entsprechend verschärft hat. Es will damit zum Bienen- und Umweltschutz beitragen. Konkret geht es um die Pestizide Clothianidin, Thiamethoxam, Imidacloprid, Chlorpyrifos, Fipronil, Deltamethrin und Cypermethrin.
Voraussetzung sei eine langjährige Zusammenarbeit mit den Zierpflanzenproduzenten gewesen, so Toom. Denn auch noch nach vielen Jahren kann der Boden besonders bienengefährliche Rückstände aufweisen, die er an die Pflanzen abgibt. Ebenso werden teilweise mehrjährige Mutterpflanzen in der Produktion genutzt, die immer noch Pestizidrückstände enthalten und diese auf Stecklinge übertragen können.
Bereits seit 2013 überprüft und überarbeitet Toom auch jenseits der Pflanzen das gesamte Sortiment auf Wirkstoffe, die als besonders bienengefährdend gelten. Im Bereich der chemischen Pflanzenschutzmittel verzichtet die Baumarktkette seit 2015 komplett auf bienenschädliche Produkte.
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