Plus 6 Prozent

Trockenheit im Sommer gab Wasser im Garten einen Schub

Der "Branchenfokus Wasser im Garten" von IFH Köln und IVG dokumentiert die Entwicklung von sieben Warengruppen.Bildunterschrift anzeigen
Der "Branchenfokus Wasser im Garten" von IFH Köln und IVG dokumentiert die Entwicklung von sieben Warengruppen.
16.01.2019

Knapp 6 Prozent auf ein Umsatzvolumen von rund 680 Mio. Euro hat der Markt für Produkte rund um das Thema Wasser im Garten im vergangenen Jahr über alle Warengruppen hinweg zugelegt. Das zeigt der neue "Branchenfokus Wasser im Garten" von IFH Köln und dem Industrieverband Garten (IVG). Das kleine Segment, das als margenstark gilt, vereint sowohl handels- als auch herstellerseitig nur wenige Marktplayer.
Rein rechnerisch gab im vergangenen Jahr jeder Deutsche 8,26 Euro für Teichfolien, Gartenschläuche, Bewässerungspumpen und Co. aus. Grund für das erfreuliche Marktwachstum ist vor allem die Trockenheit im letzten Sommer.
Mit Blick auf das Wetter wenig überraschend hat sich vor allem der Bereich Gartenbewässerung gut entwickelt. Im Vergleich zur zweiten Hauptwarengruppe Teiche ist das Bewässerungssegment deutlich umsatzstärker. Auf Ebene der Warengruppen erzielten Gartenbrunnen im Vergleich der Jahre 2014 bis 2018 die höchsten Zuwächse.
Die Distributionsstruktur im Bereich Wasser im Garten ist im Vergleich zum deutschen Gartengesamtmarkt vergleichsweise wenig fragmentiert. So vereinen die drei wichtigsten Distributionskanäle, die Bau- und Heimwerkermärkte, das Handwerk/Galabau sowie die Fachgartencenter, in Summe knapp 90 Prozent der Umsätze auf sich. Bei Gartenbewässerung ist die Konzentration auf Bau- und Heimwerkermärkte besonders hoch.
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