Haustierstudie

Katze vor Hund, Frauen vor Männern

Das Marktforschungsinstitut Splendid Research hat im Rahmen einer Umfrage über 1000 Deutsche zur Haltung von Haustieren befragt.Bildunterschrift anzeigen
Das Marktforschungsinstitut Splendid Research hat im Rahmen einer Umfrage über 1000 Deutsche zur Haltung von Haustieren befragt.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut Splendid Research hat im Januar 2019 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.006 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zur Haltung von Haustieren befragt. In der Studie wurde untersucht, welche Haustiere die Deutschen halten, welche Futtermarken ihnen bekannt sind und wie das Thema "Haustier und Urlaub" gelöst wird.
Die Ergebnisse der Studie zeigen: Mehr als die Hälfte der Deutschen (57 Prozent) halten ein Haustier. Dabei liegen erwartungsgemäß Katzen mit 55 Prozent und Hunde mit 49 Prozent mit weitem Abstand vorne. Frauen halten mit 63 Prozent deutlich häufiger ein Haustier, als das bei Männern der Fall ist (53 Prozent). Entgegen vieler Annahmen spielt es überhaupt keine Rolle, wie hoch das Einkommen des Tierhalters ist. Der Beleg hierfür: 59 Prozent der Deutschen, die nur über ein Haushaltsnettoeinkommen bis 1.500 Euro verfügen, haben ein Haustier. Im Vergleich halten 62 Prozent der Mehrverdiener mit einem Einkommen bis über 4.000 Euro einen tierischen Gefährten.
Neben der Haltung eines Haustiers wurde auch das Thema Tiernahrung durchleuchtet. Die Mehrheit der Haustierhalter kauft die Nahrung für ihr Haustier entweder im Fachhandel (54 Prozent), im Supermarkt (47 Prozent) oder im Discounter (38 Prozent). Unter allen Online- und Fachhändlern für Tierbedarf sind Fressnapf (92 Prozent), Das Futterhaus und Zooplus mit jeweils 54 Prozent am bekanntesten. Unter den beliebtesten Futtermarken für Katzen sichert sich Whiskas mit 23 Prozent Platz 1, bei den Hunden liegt Pedigree mit 26 Prozent ganz vorne und bei Kleintieren ist die Marke Vitakraft mit 33 Prozent das Maß aller Dinge.
Geht es um die schönste Zeit des Jahres - den Urlaub -, so bleibt oft die Frage, wer sich um den zumeist haarigen Vierbeiner kümmert. Knapp die Hälfte aller Besitzer würde daheim bleiben, wenn weder Familie noch Freunde auf ihr Tier aufpassen könnten. Ein Viertel zieht eine Tierpension in Erwägung und 28 Prozent würden einen Tiersitter engagieren. Doch die Lösung des Problems ist für viele ganz einfach und pragmatisch: 41 Prozent haben ihr Haustier schon in den Urlaub mitgenommen.
Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter
www.splendid-research.com/studie-haustiere
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