2020 im Lockdown

Spanischer DIY-Handel setzt im zweiten Quartal 71 Prozent mehr um

Die spanischen Baumärkte haben das zweite Quartal 2021 mit höheren Zuwachsraten als der Fachhandel abgeschlossen, auch weil sie vom Lockdown 2020 stärker betroffen waren.Bildunterschrift anzeigen
Die spanischen Baumärkte haben das zweite Quartal 2021 mit höheren Zuwachsraten als der Fachhandel abgeschlossen, auch weil sie vom Lockdown 2020 stärker betroffen waren.
26.07.2021

Der Eisenwaren- und DIY-Handel in Spanien hat im zweiten Quartal 59,8 Prozent mehr umgesetzt als im Vergleichszeitraum 2020. Diese hohe Zuwachsrate führt der spanische Verband AECOC auch auf den statistischen Basiseffekt zurück, denn vor einem Jahr waren die meisten Geschäfte wegen der Pandemie über Wochen geschlossen, da sie als nicht lebenswichtig eingestuft wurden. Allerdings liegen die Umsätze um 25 Prozent über dem entsprechenden Niveau von 2019.

Besonders groß ist das Plus im Vergleich 2021 zu 2020 bei den Baumärkten. Sie haben um 70,8 Prozent zugelegt. Sie waren 2020 allerdings auch länger geschlossen als viele Fachhandelsgeschäfte, die bis zu einer Verkaufsfläche von 400 m² weiter öffnen durften. Das Wachstum des Fachhandels im zweiten Quartal beträgt 21,3 Prozent.

Der Sektor behält seine guten Zahlen bei
Alejandro Lozano, AECOC

„Der Sektor behält seine guten Zahlen bei, die er seit der Wiedereröffnung der Geschäfte verzeichnet, dieses Mal jedoch verstärkt von den guten Ergebnissen der Gartenkampagne und Sommerprodukte“, sagt Alejandro Lozano, bei AECOC für Eisenwaren und DIY zuständig. „Es ist zu erwarten, dass sich das Wachstum in der zweiten Jahreshälfte abschwächen wird, wenn man es mit den außergewöhnlichen Ergebnissen im zweiten Halbjahr 2020 vergleicht.“

Zur Startseite
Mehr zum Thema
Das neue Abo: Print – Digital – Online
Jetzt gratis testen
diy Fachmagazin für die Baumarkt- und Gartencenterbranche
Lesen Sie auch