Umsatzplus trotz weniger Nachfrage

Deutlicher Preisschub bei Farben und Lacken in der Schweiz

Die Herstellerumsätze mit Farben und Lacken in der Schweiz sind 2021 um 1 Prozent gestiegen.
Die Herstellerumsätze mit Farben und Lacken in der Schweiz sind 2021 um 1 Prozent gestiegen.
27.12.2021

In der Schweiz kam es im Jahr 2021 am Markt für Farben und Lacke zu einem Preisschub wie schon lange nicht mehr. Die Nachfrage gab geringfügig nach, zeigen Daten des Marktforschungsinstituts Branchenradar.com Marktanalyse.

Laut der Studie „Branchenradar Farben und Lacke in der Schweiz“ sank die Nachfrage nach Bautenlacken, Holzschutzmitteln und Lasuren sowie Wandfarben um rund 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nichtdestotrotz erhöhten sich die Herstellererlöse um 1 Prozent auf 303,2 Mio. CHF (290,9 Mio. Euro). Der Grund: Die Preise zogen für Schweizer Verhältnisse ungewöhnlich rasch an. Im Durchschnitt lag der Preisauftrieb bei 2,5 Prozent, bei Bautenlacken waren es plus 3,4 Prozent, bei Holzschutzmitteln und Lasuren sogar plus 5 Prozent. Preistreiber war im Wesentlichen die Teuerung bei den Rohstoffpreisen, so die Marktforscher. Ansonsten setzte sich der Trend zu umweltfreundlichen Produkten fort. Sowohl nicht-biozide Lasuren als auch wässrige Lacksysteme gewannen an Bedeutung.

Steigende Preise werden den Schweizer Markt voraussichtlich auch im kommenden Jahr prägen. Bei weitgehend konstanter Nachfrage rechnen die Marktexperten weiterhin mit einem Erlöswachstum zwischen 2 und 3 Prozent pro Jahr.

Die Studie „Branchenradar Farben und Lacke in der Schweiz“ schlüsselt die einzelnen Produktkategorien detailliert auf.
Die Studie „Branchenradar Farben und Lacke in der Schweiz“ schlüsselt die einzelnen Produktkategorien detailliert auf. (Quelle: Branchenradar.com Marktanalyse)
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