Wohnen und Einrichten bleibt beliebt

Umsatz mit Möbeln steigt um 2 Prozent

Die Deutschen geben weiterhin gern Geld für Einrichtungsgegenstände aus.(Quelle: VDM)
Die Deutschen geben weiterhin gern Geld für Einrichtungsgegenstände aus.
23.02.2022

Der Umsatz der deutschen Möbelindustrie legte im Jahr 2021 um rund 2 Prozent auf 17,5 Mrd. Euro zu und entwickelte sich damit besser als prognostiziert, berichten die zuständigen Verbände VDM und VHK. Auch im zweiten Jahr der Pandemie habe das Thema Wohnen und Einrichten bei den Deutschen hoch im Kurs gestanden. Küchen, Sofas sowie Möbel für das Homeoffice seien bei den Neuanschaffungen besonders beliebt gewesen.

In der jüngsten Verbandsumfrage berichteten 44 Prozent der Unternehmen, dass ihre Produktion im Januar 2022 aufgrund von Materialknappheit eingeschränkt oder verzögert war. Die Engpässe insbesondere bei elektronischen Bauteilen und Verpackungsmaterialien hätten sich weiter verschärft, so die Verbände. Auch logistische Kapazitäten würden immer knapper. In einigen Bereichen seien verlängerte Lieferzeiten nicht auszuschließen.

Zur Belastung werde darüber hinaus die massive Verteuerung nahezu aller Materialen und Vorprodukte. Betroffen seien etwa Holzwerkstoffe, Beschläge und Metallkomponenten, Polsterschäume, Verpackungsmaterialien, elektronische Bauteile, Logistikkosten sowie Energie. Eine Weitergabe der Preiserhöhungen werde unumgänglich sein, kündigen VDM und VHK an.

„Als Folge der Fragilität der Lieferketten beobachten wir bei den deutschen Möbelherstellern das Bestreben, in der Beschaffung stärker zu diversifizieren und dabei den Einkauf auf dem Heimatmarkt sowie innerhalb der EU noch weiter auszudehnen“, so Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände.

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