Preise sinken nur vereinzelt

Volle Läger auf dem Fahrradmarkt

Das Angebot an Fahrrädern ist hoch. (Quelle: Dähne Verlag)
Das Angebot an Fahrrädern ist hoch. 
08.03.2023

Die Corona-Pandemie hat den Fahrradmarkt mit einem stark erhöhten Kaufinteresse sowie Fabrikschließungen und Lieferengpässen kräftig aufgewirbelt. Nun hat sich die Situation beruhigt, zeigt eine Auswertung der Preisvergleichsplattform Idealo. Gleichzeitig führe die gute Angebotslage nicht automatisch zu Preissenkungen, erklärt Preisexperte Florian Kriegel: „Hersteller und Händler sehen sich mit gestiegenen Rohstoff-, Energie- und Logistikkosten konfrontiert, die teilweise an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben werden müssen.“

Hatte die Anzahl verfügbarer Fahrräder auf der Preisvergleichsplattform im Jahr 2021 ihren Tiefpunkt erreicht, ist das Angebot laut Idealo aktuell groß. Im Vergleich zum Februar 2021 waren im gleichen Monat 2023 über alle Fahrrad-Kategorien hinweg deutlich mehr Räder verfügbar: Im Bereich der E-Bikes etwa hat sich das Angebot in diesem Zeitraum fast verdoppelt. In der Kategorie Mountainbikes liegt der Zuwachs bei rund 360 Prozent. Bei Rennrädern betrug das Plus 135 Prozent, bei Trekkingrädern 105 Prozent und bei Citybikes 21 Prozent. Damit sei die Angebotslage sogar besser als vor Ausbruch der Pandemie, so die Plattform.

Eine Auswertung der Durchschnittspreise der beliebtesten Fahrrad-Kategorien auf Idealo zeigt, dass diese im Februar dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahresmonat nur vereinzelt gefallen sind. So zahlen Kundinnen und Kunden etwa 11 Prozent weniger für ein Mountainbike und 2 Prozent weniger für ein Rennrad – der Preistrend für E-Bikes (+3 Prozent) oder Citybikes (+5 Prozent) ist aber trotz verbesserter Angebotslage steigend. Bei Trekkingrädern liegt der Anstieg bei 1 Prozent.

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