„Zentrumsnahe Produkte“ als Knockout

Projekt Landwelt eingestellt

07.02.2024

Die ZG Raiffeisen und die Schweizer Genossenschaft Fenaco stellen ihr gemeinsames Einzelhandelsprojekt Landwelt ein. Wie die Unternehmen in einer gemeinsamen Erklärung schreiben, hätten die gesetzlichen Vorgaben in Deutschland bei der Standortsuche zu hohe Hürden gesetzt.

Im Oktober 2021 hatten die ZG Raiffeisen mit Sitz in Karlsruhe und die Fenaco ihre Pläne zum Joint-Venture offiziell gemacht. Avisiert war die Eröffnung von zunächst fünf Pilotläden unter der Marke Landwelt im süddeutschen Raum nach dem Vorbild der in der Schweiz etablierten Landi-Läden. Die Suche nach einem geeigneten Standort gestaltete sich laut Aussage der Unternehmen jedoch als äußerst anspruchsvoll. Rund 150 Standorte seien geprüft und wieder verworfen worden. „Insbesondere die gesetzliche Auflage der sogenannten zentrumsrelevanten Produkte war nicht vereinbar mit dem geplanten Konzept und Sortimentsmix“, heißt es in einer Mitteilung beider Unternehmen.

Dies hätte bedeutet, dass geeignete Standorte Warengruppen wie Nahrungsmittel, Getränke, Tiernahrung in Kleinpackungen, Bekleidung, Schuhe und Haushaltgeräte nur auf einer vergleichsweise kleinen Verkaufsfläche hätten anbieten dürfen. „Der geplante Sortimentsmix ist jedoch für einen wirtschaftlichen Betrieb der Läden unabdingbar“, so in der Mitteilung weiter.

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