Die Mehrheit der Deutschen bezahlt schon heute digital und kontaktlos, jede oder jeder Dritte (34 Prozent) hat in den vergangenen zwölf Monaten Smartphone oder Smartwatch an der Kasse genutzt; unter jungen Menschen (18 bis 29 Jahre) beträgt der Anteil über 57 Prozent. Künftig wird sich Shopping noch stärker in Richtung neuer Technologien und künstlicher Intelligenz (KI) entwickeln, prognostiziert die GfK, die in ihrer Studie Mastercard Payment Pulse 2025 aktuelle Bezahltrends in Deutschland untersucht.
Kontaktlos und smart
91 Prozent der Befragten erwarten heute digitale Zahlungsangebote im Handel. Unter den 18- bis 29-jährigen sind es sogar 96 Prozent; zwei Drittel in dieser Altersgruppe (66 Prozent) haben schon mal ein Geschäft verlassen, weil dort keine digitale Bezahlung möglich war. Drei Viertel der Generation Z (75 Prozent) bevorzugen digitale Zahlungsarten.
Sieben von zehn (69 Prozent) Befragten bezahlen kontaktlos, 78 Prozent mindestens einmal pro Woche. Die größten Vorteile sehen Kundinnen und Kunden dabei in der Schnelligkeit (59 Prozent) und der einfachen Handhabung (51 Prozent). Vor drei Jahren war diese Technologie noch deutlich weniger verbreitet (26 Prozent insgesamt, 44 Prozent unter den Jüngeren).
Selbstbedienungskassen akzeptieren laut GfK-Daten mehr als drei Viertel (77 Prozent) der Befragten. Besonders wichtig ist ihnen dabei die Möglichkeit, den gesamten Korb auf einmal zu scannen (35 Prozent), eine einfache Bedienung (32 Prozent) und eine automatisierte Altersverifikation (21 Prozent).

Agentic Commerce
Schon heute haben laut GfK-Daten 39 Prozent der Kundinnen und Kunden KI beim Shopping genutzt oder können sich vorstellen, Einkäufe im Netz durch KI-Agenten erledigen zu lassen. 26 Prozent glauben, dass es in fünf Jahren normal sein wird, KI-Agenten für Einkäufe einzusetzen. 20 Prozent erwarten, dass virtuelle Shopping-Beratung durch Avatare oder KI künftig Teil des normalen Einkaufserlebnisses sein wird.
Bereit für Grab & Pay
37 Prozent der Befragten können sich vorstellen, in Geschäften ohne Kassiervorgang einzukaufen – zum Beispiel über Systeme, bei denen Einkäufe per Gesichtserkennung automatisch zugeordnet und abgerechnet werden (Grab & Pay). 33 Prozent haben schon einmal Fingerabdruck oder Gesichtserkennung für die Bezahlung verwendet. Vor drei Jahren waren es noch 26 Prozent aller Deutschen.













