Trotz eines leichten Umsatzrückgangs im Jahr 2025 bewertet die Eurobaustoff die Entwicklung ihrer Einzelhandelssparte im Vergleich zur Gesamtbranche als weiterhin solide. In diesem Sinne äußerte sich Peter Abraham, Bereichsleiter Fachmarkt, Baumarkt & Ausstellung, auf dem Einzelhandelsmeeting der Kooperation, das gestern in Hamburg zu Ende ging. Aus dem Gesellschafterkreis waren 221 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gekommen.
Für das laufende Geschäftsjahr zeigte er sich verhalten optimistisch. Er geht von einem neutralen bis leicht positiven Wachstum bei Bau-, Renovierungs- und Gartenartikeln für das Jahr 2026 aus. „Was uns darüber hinaus Hoffnung machen sollte“, so Abraham, „ist die Tatsache, dass es bei der Mehrzahl der Kunden nicht am Geld hängt, wenn DIY-Projekte aufgeschoben werden. Es liegt also an uns, hier aktiv zu werden und mit mehr Experimentierfreude sowie gezielten Aktionen die Lust auf DIY-Projekte zu wecken.“
Die Tagung war von Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Geschäftsführung, und Patrick Dietrich, dem neuen Geschäftsführer des Ressorts Beschaffungsmanagement, eröffnet worden. Im Vortragsteil der Tagung sprach Vertriebsleiter Marius Wegmann über die zunehmende Preissensibilität der Kunden. Diese führe zu einem intensiveren Wettbewerb – nicht nur innerhalb der Branche, sondern verstärkt auch mit Restpostenbörsen sowie Discountern aus dem Food- und Nonfood-Bereich.
Kathrin Geuer, Fachbereichsleiterin der Eurobaustoff-Akademie, stellte ein Laufbahnkonzept für Führungskräfte und Marktleiter vor, um in Zeiten des Fachkräftemangels eine gezielte Förderung und langfristige Bindung von Talenten zu gewährleisten. Ihr folgten Jürgen Grün und Melina Rohrmann aus der Unternehmenskommunikation, die Campus-Net, die neue Extranet-Lösung der Kooperation für den Austausch mit den Gesellschafterhäusern, präsentierten. Andreas Friederichs, Bereichsleiter Marketing, stellte ein neues digitales Loyalty-App-Konzept vor. Auch das Thema, Beilagenkampagnen mit einem Social-Media-Paket zu nutzen, spielte in Hamburg eine Rolle. Von Joachim Schock, Leiter Einkauf und stellvertretender Bereichsleiter, gab es Neuigkeiten und Trends zu Sortimenten und Lieferanten.
Den Auftakt des zweitägigen Meetings hatte der Besuch des neuen I&M-Bauzentrums Lüchau in Uetersen gemacht. Der Markt war bei laufendem Betrieb umgebaut und auf die Fachhandelsmarke I&M-Bauzentrum umgestellt worden. Als erster Standort setzt er das neue Marktgestaltungskonzept um. Christian Sturm, Leiter Konzeptentwicklung und Einrichtung, stellte es zusammen mit Geschäftsführer Jochen Lüchau vor.














