Viertes Quartal 2025

Fünfter Anstieg der Wohnungspreise in Folge

In eher ländlichen Gemeinden stiegen die Preise am stärksten. (Quelle: Pexels, Giuseppe de Bergolis)
In eher ländlichen Gemeinden stiegen die Preise im Vergleich zum Vorjahresquartal am stärksten. 
25.03.2026

Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind laut Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im vierten Quartal 2025 um durchschnittlich 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Das war der fünfte Anstieg im Vorjahresvergleich in Folge, merken die Statistiker an. Gegenüber dem Vorquartal erhöhten sich die Preise um 0,1 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Preise im Jahresdurchschnitt 2025 um 3,2 Prozent und damit zum ersten Mal seit 2022.

Für Eigentumswohnungen zahlten Käuferinnen und Käufer im vierten Quartal 2025 in ländlichen Kreisen 5,4 Prozent und in kreisfreien Großstädten außerhalb der Top-7-Metropolen 4,8 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. In den sieben größten Städten Deutschlands (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf) stiegen die Preise um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Auch die Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich im Durchschnitt gegenüber dem Vorjahresquartal mit 3,2 Prozent am stärksten in den dünn besiedelten Kreisen und mit 3,1 Prozent in den kreisfreien Großstädten. In den Metropolen verteuerten sich Ein- und Zweifamilienhäuser um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Gegenüber dem Vorquartal sind die Preise für Wohnimmobilien in einigen Regionen gestiegen und in anderen gefallen. Niedriger als im Vorquartal waren die Preise beispielsweise für Eigentumswohnungen in den Metropolen mit -1,6 Prozent und in kreisfreien Großstädten mit -0,1 Prozent. In den ländlichen Kreisen stiegen die Durchschnittspreise für Eigentumswohnungen hingegen um 2,6 Prozent. Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser sanken gegenüber dem Vorquartal in den kreisfreien Städten um 1,5 Prozent, in den dünn besiedelten ländlichen Kreisen um 0,3 Prozent. In den Metropolen kosteten Ein- und Zweifamilienhäuser hingegen 0,9 Prozent mehr als im dritten Quartal 2025.

2024 und 2023 waren die Jahresdurchschnittspreise im Vorjahresvergleich noch gesunken: Während 2024 die Preise durchschnittlich um 1,5 Prozent niedriger waren als im Vorjahr, kosteten 2023 Wohnimmobilien durchschnittlich 8,4 Prozent weniger als noch 2022. Zuletzt war der Jahresdurchschnitt 2022 um 6,1 Prozent gegenüber 2021 angestiegen.

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