In der Schweiz entwickelte sich der Parkettmarkt im Jahr 2025 das vierte Jahr in Folge rückläufig, zeigen Daten einer Studie des Marktforschungsinstituts Branchenradar. Demnach sanken die Herstellererlöse 2025 um 2,9 Prozent gegenüber Vorjahr auf 134,7 Mio. Schweizer Franken. „Verantwortlich dafür war einmal mehr der schwache Wohnungsneubau“, sagt Studienautorin Veronika Beitel. „Wenn das Renovierungsgeschäft den Markt nicht stützen würde, hätte der Rückgang bei gut 5 Prozent gelegen“, unterstreicht sie.
Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr in allen Produktgruppen, mit Ausnahme von Landhausdielen (Langstab-Parkett). Mit dem „Renner“ der letzten Jahre wurde um 3,4 Prozent mehr umgesetzt als im Jahr davor. Mittlerweile entfalle mehr als jeder zweite Euro Umsatz auf Langstab-Parkett, weiß Beitel. Besonders unter Druck standen Massivholzböden, die nur noch rund 5 Prozent zu den Gesamterlösen beisteuerten.
Während nach wie vor der Löwenanteil von der heimischen Produktion gedeckt wird, gewinnen Importe zunehmend an Bedeutung, fanden die Marktforscher heraus. Nach Angaben der Studienautorin drängen insbesondere österreichische Hersteller vehement auf den Schweizer Parkettmarkt.













