Die Gesamtwohnfläche aller Wohnungen in Deutschland stieg laut Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) in den Jahren von 2015 bis 2025 um 8,9 Prozent und damit etwas stärker als die Zahl der Wohnungen (6,0 Prozent). Die Wohnungen in Deutschland wurden somit im Durchschnitt größer: Zum Jahresende 2025 betrug die durchschnittliche Wohnfläche je Wohnung 94 m2, die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf lag bei 49,5 m2. Damit haben sich die Wohnfläche je Wohnung seit dem Jahr 2015 um 2,4 m2 (2,6 Prozent) und die Wohnfläche je Einwohnerin und Einwohner um 3,3 m2 (7,1 Prozent) erhöht.

Zum Jahresende 2025 gab es in Deutschland rund 44 Millionen Wohnungen. Das waren 0,4 Prozent oder 196.000 Wohnungen mehr als Ende 2024. Im Zehnjahresvergleich zum Jahresende 2015 erhöhte sich der Wohnungsbestand um 6 Prozent oder 2,5 Millionen Wohnungen.
Rund 43,1 Millionen oder 98 Prozent der Wohnungen befanden sich in Wohngebäuden, 54,9 Prozent oder 23,6 Millionen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Im Durchschnitt bestand damit jedes der deutschlandweit 3,5 Millionen Mehrfamilienhäuser aus 6,7 Wohnungen. Die 13,5 Millionen Einfamilienhäuser machten 31,3 Prozent der Wohnungen in Wohngebäuden aus. 5,5 Millionen Wohnungen (12,8 Prozent) befanden sich in den insgesamt 2,8 Millionen Zweifamilienhäusern und 0,4 Millionen (1 Prozent) in Wohnheimen.
Da der Wohnungsbestand seit 2015 insgesamt etwas stärker wuchs als die Bevölkerung, verringerte sich das Verhältnis leicht: Ende 2025 betrug es gut 1,9 Personen je Wohnung, während es Ende 2015 knapp 2 Personen je Wohnung waren.












