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Feldexperiment im Non-Food-Handel

Verzicht auf Printprospekte kostet Umsatz

Gedruckte Prospekte gehören für viele Menschen nach wie vor zur Einkaufsroutine. Allerdings gibt es auch andere Tendenzen: Rund jeder fünfte Verbraucher wird zur Gruppe der Werbeverweigerer gezählt, die einen entsprechenden Werbestopper am Briefkasten haben.(Quelle: Pixabay/kalhh)
Gedruckte Prospekte gehören für viele Menschen nach wie vor zur Einkaufsroutine. Allerdings gibt es auch andere Tendenzen: Rund jeder fünfte Verbraucher wird zur Gruppe der Werbeverweigerer gezählt, die einen entsprechenden Werbestopper am Briefkasten haben.
04.11.2026
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Welche Folgen hat es, wenn ein Händler seinen gedruckten Filialprospekt vollständig durch digitale Werbung ersetzt? Keine guten. Das jedenfalls legt der aktuelle „Prospektmonitor 2026“ von IFH Media Analytics nahe.

Ein darin vorgestelltes neunmonatiges Feldexperiment des Seminars für Handel und Kundenmanagement der Universität zu Köln mit einem deutschen Non-Food-Händler zeigt konkrete – negative – Auswirkungen auf die Umsätze. In den ersten sechs Wochen lagen die Umsätze der Testfilialen 2 bis 4 Prozent unter denen der Kontrollgruppe, in den folgenden acht Wochen betrug der Rückstand 7 bis 9 Prozent. Über den gesamten Testzeitraum hinweg ergibt sich damit ein durchschnittlicher Umsatzrückgang von 5,9 Prozent.

Besonders deutlich zeigte sich der Effekt im Aktionsgeschäft: Die Umsätze mit beworbenen Produkten gingen um bis zu 35 Prozent zurück, weil die Angebote weniger Aufmerksamkeit…

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