diy plus

Herr Essl, was haben Sie sich denn eigentlich in Prag vorgenommen?

diy immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1990
Test-Abo Print & Online
Einführungsangebot
Direkt weiterlesen
diy ist die abonnentenstärkste Fachzeitschrift für Bau- und Heimwerkermärkte, Fachmärkte mit Do-it-yourself-Bedarf sowie Gartencenter und Gartenabteilungen. Neben den einzelnen Neueröffnungen in der DIY-Handelslandschaft, befaßt sich diy auch mit Warenpräsentation, Ladenbau und Marketing. Das gesamte DIY-Archiv von 1991 bis heute umfaßt Beiträge aus den folgenden Sortimentsbereichen: Holz, Baumaterial, Sanitär und Heizung, Werkzeuge und Eisenwaren, Raumausstattung und Dekoration, Elektro, Garten, Selbstbaumöbel, Auto und Zweirad sowie Basteln und Freizeit . DIYonline ist ein Internetdienst des Dähne Verlags. Allgemeine Informationen des Verlages finden Sie unter http://www.daehne.de . Das diy-Textarchiv ist eine Internetanwendung des Internet-Service-Partners DeDeNet Internet- und Multimedia-Entwicklungen GmbH, Ettlingen. © Copyright 1998, Dähne Verlag, Ettlingen.     INTERVIEW Herr Essl, was haben Sie sich denn eigentlich in Prag vorgenommen? Interview mit Karlheinz Essl, Geschäftsführer der bauMax-Gruppe, Klosterneuburg Karlheinz Essl: Die traditionell guten Beziehungen zwischen Österreich und den Ländern der ehemaligen Monarchie sowie die zentrale Lage Wiens im mittel- und osteuropäischen Raum war für diese Entscheidung ausschlaggebend. Aus einer sehr starken Marktposition im Heimatland (50 Baumärkte und ein Marktanteil von mehr als 30 Prozent sowie einer Eigenkapitalquote im Schömer/bauMax-Bereich von über 50 Prozent) glauben wir, für die Expansion in den Osten gut gerüstet zu sein. Bedenken Sie, daß die Entfernung von Wien nach Prag und Budapest nicht weiter ist als nach Salzburg. Bratislava ist von Wien in einer Autostunde bequem zu erreichen. Diesen Vorsprung wollen wir nutzen. diy: Und Sie meinen, daß die Prager so finanzkräftig sind, daß Sie außergewöhnliche Umsätze erreichen? Karlheinz Essl: Die Finanzkraft der tschechischen Bevölkerung ist naturgemäß sehr gering. Der Lebensstandard ist im vergangenen Jahr um mehr als 30 Prozent gesunken. Der wirtschaftliche Aufschwung wird noch eine geraume Zeit auf sich warten lassen. Im Gegensatz zu den neuen Bundesländern in Deutschland fehlt sowohl der CSFR als auch Ungarn der “reiche Onkel" aus dem Westen. Aus diesem Grunde wird der wirtschaftliche Aufschwung viel langsamer und mit einigen Rückschlägen vonstatten gehen. Trotzdem glauben wir, daß es eine gewisse, wenn auch kleine, kaufkräftige Schicht gibt, welche in der Lage ist, westliche Produkte zu kaufen…
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch