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1998, Nr. 6, S. 14 TITEL    BHB Die Zukunft des Einkaufens hat begonnen Der 2. Internationalen BHB-Baumarkt-Kongreß hatte “future shopping" als übergreifendes Thema. Auf die weitreichenden Veränderungen im Einkaufsverhalten muß sich der DIY-Handel möglichst frühzeitig einstellen   Rund 300 Teilnehmer waren der Einladung des Bundesverbandes Deutscher Heimwerker- Bau- und Gartenfachmärkte e.V. (BHB), Bonn, gefolgt, um sich am 18. und 19. Mai in Oberhausen über Trends im DIY-Handel zu informieren. Sie hörten viele äußerst interessante Vorträge, die zum Teil Visionen beschrieben und ebenso direkt umsetzbare Strategien und Beispiele aufzeigten.      Larry Mercer: “Home Depot wird in vier Jahren doppelt so groß sein."     Die Erfolgsstory von Home Depot   Bereits der erste Tag der Veranstaltung eröffnete den Spannungsbogen des Themas “future shopping". Mit großem Interesse erwarteten viele Teilnehmer den Eröffnungsvortrag von Bernie Marcus, Gründer und Geschäftsführer von Home Depot Inc., Atlanta, Georgia/USA. Doch Bernie Marcus war kurzfristig verhindert und schickte Larry Mercer nach Deutschland, um die Erfolgsstory des weltweit größten DIY-Handelsunternehmens zu verkünden. Larry Mercer ist sicherlich mehr als nur Stellvertreter von Bernie Marcus. In einer packenden Rede ließ der Executive Vice President die Zuhörer an dem von stetigem, rasantem Wachstum gekennzeichneten, knapp zwanzigjährigen Erfolg des weltgrößten DIY-Händlers teilhaben. Home Depot verfügt heute über 650 Filialen, erzielt einen Umsatz von 24 Mrd. US$ und ein Ergebnis von 1.2 Mrd. US$. Das bisherige Expansionstempo von durchschnittlich 21 Prozent pro Jahr wird sich künftig noch erhöhen, denn bis 2001 soll die Anzahl der Filialen verdoppelt, der Umsatz auf 60 bis 70 Mrd. US$ gesteigert und das gesamte Unternehmen reorganisiert werden.   Bei der Erläuterung der wesentlichen Unternehmensstrategien begann Larry Mercer sicher nicht zufällig bei den Beziehungen zu den Lieferanten. Seine Feststellung, “Unsere Märkte sind die Entwicklungswerkstätten für neue Produkte", ist Ausdruck der Bereitschaft, im Handel für die Kunden vieles auszuprobieren und dabei Risiken zu tragen. Die zweite wichtige Unternehmensstrategie ist die Schaffung einer Dienstleistungskultur im Unternehmen. Jeder Mitarbeiter muß den Kunden auf der Verkaufsfläche aktiv (!) bedienen und dabei seinen Kunden-Service ständig verbessern. “Am Morgen muß jeder zuerst darüber nachdenken, wie er den Kunden-Service verbessern kann!" Auf…
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