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Auf absehbare Zeiet ein Familienunternehmen

Erstmals veranstaltete das E/D/E für seine Mitglieder einen Unternehmertag. Mit personellen und strukturellen Veränderungen hat man sich auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet

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Zwar hatte es beim E/D/E bereits früher Branchentreffs und Börsen gegeben; ein Unternehmertag stand dort aber zum ersten Mal auf dem Programm. Zwei Tage waren dafür vorge-sehen, der erste Tag an dem rund 300 Gäste kamen, stand im Zeichen des Handels, der zweite war durch die Diskussion mit den Lieferanten bestimmt.
Die Atmosphäre von Kongressen oder Unternehmertagen und die Impulse, die davon ausgehen, werden nicht nur bestimmt von den harten Fakten, sondern auch durch die Art und Weise, wie sie vermittelt werden. Wesentlich bestimmt wird diese durch die Wahl der Referenten und die thematische Ausrichtung. Beim Zukunftstag des E/D/E in der historischen Stadthalle in Wuppertal hatten die Veranstalter ein glückliches Händchen.Gleich nach der Begrüßung durch den als Vorsitzenden der Geschäftsleitung scheidenden Dr. Eugen Trautwein trat Professor Dr. Peter Kruse ans Mikrophon. Mit seinem konzentrierten und brillanten Beitrag über Möglichkeiten, Chancen und Risiken in einer sich entwickelnden Welt setzte er gleich zu Beginn Akzente. Immer wenn sich Rahmenbedingungen ändern, wie heute in einer sich globalisierenden Welt, lohne es sich auch, über Veränderung im Unternehmen nachzudenken, so Kruse. Doch wenn der Mensch unter Druck gerate, so der Experimentalpsychologe weiter, reagiere dieser in der Regel damit, genau dasselbe zu tun wie bisher, nur heftiger. Falsch, meinte Kruse. Es komme darauf an, die kreativen Kräfte zu wecken. „Seien Sie offen mit dem Schmerz der Veränderung“, riet Kruse den rund 300 Gästen. „Wecken Sie die Neugier, erzeugen Sie Faszination, geben Sie Querdenkern eine Chance.“ Die Reaktionsfähigkeit auf veränderte Bedingungen bräuchten Kreativität. „Die bekommen Sie um den Preis der Sensibilität“, unterstrich Kruse.
Die Referenten des Tages (v.o.): Professor Peter Kruse, Jürgen Hasler und Professor h.c. Reinhold Würth.
Nach dem lebendigen Vortrag von Kruse, der auch alle medialen Möglichkeiten unter anderem mit Filmausschnitten nutzte, hatte es Jürgen Hasler, Geschäftsführer der Bundesbetriebsberatungsstelle für den Deutschen Groß- und Außenhandel (BBG), Berlin, nicht leicht, den Spannungsbogen zu halten. Er vermittelte den Gästen unter dem Titel „Wege aus der Eigenkapitalfalle“ Fakten über Basel II.
Bereits vor der Veranstaltung wurde durch eine Umfrage ermittelt, welche Themen den Mitgliedern des E/D/E unter den Nägeln brennen. Die so gebündelten Fragen wurden durch Moderatorin Conny Czymoch (Phoenix TV, „Der Tag“) vorgetragen und von der…
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