diy plus

Guano: Naturprodukte aus Peru

Original Peru-Guano: Einzigartiger Naturdünger von Millionen fischfressender Seevögel

diy immer dabei – Lesen Sie, wo, wann und wie Sie wollen.
  • Print-Ausgabe direkt per Post
  • Ausgaben auch als E-Magazin
  • Immer verfügbar – auf PC und Mobil
  • Online-Archiv seit 1990
Test-Abo Print & Online
Direkt weiterlesen
Original Peru-Guano ist ein einzigartiger Naturdünger, wie er nur unter den besonderen geographischen und klimatischen Verhältnissen auf den Vogelinseln vor der Küste Perus entstehen kann. Es ist der echte Guano von fischfressenden Seevögeln, den schon die Inkas zu schätzen wussten. 1840 kam dieser erstmals mit einer Schiffsladung nach Europa (Liverpool); heute findet sich dieser in Compo Blumendünger.
Auf jeder Flasche Compo Blumendünger mit Guano wird ausdrücklich auf die originale Herkunft des Guanos aus Peru hingewiesen. Das sei, so Compo, für Verbraucher ein wichtiges Qualitätsmerkmal und habe einen guten Grund. Der Begriff Guano ist nämlich weder definiert noch geschützt.
Der Compo Blumendünger mit Guano ist ein universal einsetzbarer Flüssigdünger für drinnen und draußen.
Die klimatischen Verhältnisse vor der Küste Perus sind einmalig. Sie werden vom Humboldt-Strom (heute: Peru-Strom) geprägt. Dieser Strom spült kaltes und besonders nährstoffreiches Tiefenwasser aus dem südlichen Pazifik an der Küste entlang. Das Wasser ist voll von Plankton. Es bildet eine unerschöpfliche Nahrungsquelle für den enormen Fischreichtum. Von den Fischschwärmen wiederum ernähren sich Millionen von Seevögeln. Alleine auf der Guano-Insel Norte, etwa 20 km vor der Küste Perus, rasten und nisten Jahr für Jahr von September bis März etwa 800.000 Kormorane, Tölpel, Meerespelikane, Humboldtpinguine und andere Seevögel. Wissenschaftler haben errechnet, dass während der Horstperiode im Durchschnitt aller Seevögel rund 13 kg Guano/Seevogel „produziert“ werden.
Der kalte Peru-Strom kühlt die über die Inseln hinwegstreichende Luft so stark ab, dass kaum Luftfeuchtigkeit entstehen kann. Es regnet deshalb auf den vegetationslosen Guano-Inseln so gut wie nie. Dadurch trocknet der Guano und „reift“ zu einem einzigartigen Naturdünger, denn alle Nährstoffe bleiben erhalten und werden nicht ausgewaschen.
1909 wurde die staatliche Guano-Kompagnie gegründet. Seither sind die Inseln streng geschützt (kein kommerzieller Fischfang, keine Flugzeuge etc.). Während der Brutsaison darf sich niemand den Inseln nähern. Nach der Horstperiode verlassen Ende April die meisten Seevögel die Inseln. Auf ihnen bleiben zehn bis zwölf cm dicke Guano-Schichten zurück. Erst jetzt wird das „Weiße Gold“ abgebaut und in Aufbereitungsanlagen in Peru gereinigt und gemahlen.
Original Peru-Guano enthält, so Compo, Haupt- und Spurennährstoffe sowie eine Vielzahl von einzigartigen Wirk- und Wertstoffen. Die…
Zur Startseite
Mehr zum Thema
Lesen Sie auch