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Wachstum bei Umsatz und Gesamtverkaufsfläche

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2004 eröffneten die Baumarktunternehmen 101 in- und ausländische Märkte. Damit wuchs die Fläche der 20 größten Unternehmen der Branche um über 495.000 m² Verkaufsfläche. Insgesamt haben die 30 größten Unternehmen ihren Umsatz um über eine Mrd. € (= 4,5 Prozent) auf über 24 Mrd. € (2003: 23
Mrd. €) gesteigert. Da gleichzeitig ihre Gesamtverkaufsfläche um 3,3 Prozent gewachsen ist, ergibt sich für 2004 ein flächenbereinigtes Plus von 1,2 Prozent. Für die rein deutschen Baumärkte hat der BHB 2004 ein leichtes Umsatzplus von rund 1,3 Prozent errechnet, eine Zahl, die so auch flächenbereinigt gilt.
Umsatz der DIY-Branche (gesamt)(.pdf-Datei zum Herunterladen)
Verlierer und Gewinner
Welche Verlierer, welche Gewinner gab es 2004? Beim Umsatz sind die Gewinner, bedingt z. T. durch Übernahmen, die Zeus, Hornbach, Distributa und Krämer. Unterdurchschnittlich entwickelten sich NBB/Bauspezi, die Baywa, Rheika-Delta und Hellweg. Sieben
Unternehmen führen das Feld mit Jahresumsätzen von jeweils über einer Mrd. € an. Unangefochtene Nummer Eins ist und bleibt Obi. In absoluten Zahlen führen Obi und Hornbach mit einem Jahresplus von 200 Mio. € die Umsatztabelle 2004 an.
Expansionsflächensieger 2004 war die Zeus, gefolgt von Hornbach und Max Bahr. Flächen abgebaut haben dagegen EMV-Profi, Knauber sowie NBB/Bauspezi. Auch in dieser Klasse führen sieben Unternehmen mit einer Baumarktverkaufsfläche von jeweils über einer Mio. m² die Rangliste an. Den nominal größten Zuwachs mit rund 100.000 m² hat Obi erzielt, 2003 waren es bei den Wermelskirchenern aber noch 180.000 m² mehr als 2002.
Den höchsten Flächenumsatz hatte von den Top 20 im vergangenen Jahr das letzte im Ranking vertretene Unternehmen: Knauber mit 2.070 €/m² Verkaufsfläche (+13,63 Prozent).
Die höchste Zuwachsrate 2004 wiederum kann EMV-Profi melden. Nur zwei weitere deutsche DIY-Handelsunternehmen neben Knauber überschreiten die magische 2.000er Grenze: Hornbach (2.059 €/m² Verkaufsfläche) und Globus (2.026 €/m²).
Risiken ...
Die Risikogebiete für Neuansiedelungen zeigt die Tabelle „Verteilung der Bau- und Heimwerkermärkte“ auf Seite 14 auf. Die einzelnen dort aufgeführten Indices zeigen, dass namentlich Ostdeutschland (Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Thüringen und Sachsen) deutlich mit Baumärkten überversorgt sind. Eine Ausnahme bildet allerdings der „Speckgürtel“ um Berlin. „Spitzenreiter“ ist in dieser Kategorie Mecklenburg-Vorpommern, das mit einem Wert von über 190 fast das Doppelte dessen aufweist…
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